Forschungskolleg Verbund.NRW läuft weiter: elf neue Promotionsstellen

Seit 2016 forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen gemeinsam zu Verbundwerkstoffen im Baubereich. Jetzt wurde für Verbund.NRW eine zweite Förderung bewilligt.

Mit Verbundwerkstoffen zu bauen hat große Vorteile: Man verbraucht zum Beispiel weniger Ressourcen – bei gleichbleibender oder besserer Funktionalität. Sonderlich nachhaltig ist das jedoch nicht unbedingt. Denn ausschlaggebend ist nicht nur die benötigte Materialmenge, sondern auch die Art des Verbundes, also ob etwas geklebt, geschraubt, geschweißt oder geklemmt wurde. Denn bei einer Sanierung oder dem Abbruch eines Gebäudes sollen möglichst viele der eingesetzten Stoffe verwertet werden. Und das gestaltet sich umso schwieriger, je intensiver die einzelnen Komponenten miteinander verbunden sind.

Wie umweltfreundlich und nachhaltig solche multifunktionalen Systeme wie Wärmedämmverbundsysteme und Carbonbeton tatsächlich sind, untersucht das Forschungskolleg Verbund.NRW. Seit 2016 forschen Prof. Dr. Sabine Flamme, Prof. Dr. Stefanie Friedrichsen und Prof. Dr. Dietmar Mähner von unserer Hochschule daran – zusammen mit Promovierenden sowie Kolleginnen und Kollegen von der RWTH Aachen. Jetzt geht das Vorhaben in die zweite Runde: Das Land Nordrhein-Westfalen stellt insgesamt elf Millionen Euro für die Fortführung von fünf NRW-Forschungskollegs bereit. Ab 1. Januar 2021 stehen jeweils rund 2,2 Millionen Euro für weitere dreieinhalb Jahre zur Verfügung. Und es gibt Verstärkung personeller Art: Prof. Dr. Frank Heimbecher von unserer Hochschule ergänzt das Team und wird sich mit Fragestellungen zu Verbunden im Bereich der Geokunststoffe beschäftigen. Außerdem sind zum 1. Januar 2021 elf neue Promotionsstellen zu besetzen. 

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