Ein Druckpunkt mit großer Wirkung

Er sieht aus wie ein menschlicher Kopf, ist aber im 3D-Drucker entstanden: der Atlasimpuls-Simulator von Corinna David und Janina Leusmann. Mit ihm üben Ärztinnen und Ärzte die Atlastherapie.

Es ist ein kleiner, kurzer und fester Impuls auf den ersten Halswirbel, den sogenannten Atlas – mit großer Wirkung. Denn dieser Impuls hilft nicht nur gegen Beschwerden im Nacken, sondern wirkt unter anderem auf die Grundspannung der Muskulatur allgemein. Doch der Griff, den Ärztinnen und Ärzte anwenden, muss sitzen. Nur dann ist er wirksam, schmerzfrei und ohne unerwünschte Wirkungen. Also üben die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer der Ärztegesellschaft für manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie (ÄMKA) e.V. am Atlasimpuls-Simulator. Allerdings war dieser im Laufe der Zeit in die Jahre gekommen, das bisherige Modell – ein ovales Konstrukt aus Leder – nicht mehr zeitgemäß und noch weniger auf dem aktuellen Stand der Technik. Ein neuer Simulator musste her, und den konstruierten und bauten zwei Studentinnen unserer Hochschule. Fast ein Jahr lang, mit Unterbrechungen bedingt durch Corona, feilten Corinna David und Janina Leusmann unter Leitung von Prof. Dr. David Hochmann im Labor für Biomechatronik an ihrem Modell. Jetzt übergaben sie das Ergebnis ÄMKA-Vertreterinnen und Vertretern in Steinfurt.

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