150.000 Euro Förderung für Aufbau eines Netzwerkes zur Teilhabe am Arbeitsleben

Unter Federführung unserer Hochschule entsteht derzeit ein Netzwerk, das unter anderem älteren Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen soll. Vom Land NRW gibt es dafür Unterstützung.

Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann freut sich über die Förderzusage für den Aufbau eines Netzwerks zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland. (Foto: FH Münster/Wilfried Gerharz)
Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann freut sich über die Förderzusage für den Aufbau eines Netzwerks zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland. (Foto: FH Münster/Wilfried Gerharz)

Klimaschutz, Energieversorgung und demographischer Wandel zählen zu unseren großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Um diese meistern zu können, hatte das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen nach neuen Ideen und Konzepten gesucht. Im Rahmen des Förderprogramms „Regionale Innovationsnetzwerke“ (RIN) wählte eine Jury aus 20 Beiträgen zwei zur Förderung aus – einer davon stammt aus unserer Hochschule. Er heißt „RIN Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland“ und wird von Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann vom Fachbereich Gesundheit geleitet. Für die einjährige Konzeptionsphase, die Anfang 2017 beginnt, stellt das Land NRW bis zu 150.000 Euro bereit.

„Es geht nicht nur darum, ältere Arbeitnehmer in der Teilhabe am Arbeitsleben zu unterstützen“, erklärt sie. „Wir wollen Maßnahmen entwickeln, die den Menschen im Münsterland auch dabei helfen ‚gesund‘ im Job zu bleiben, nach einer Erkrankung wieder in den Job zurückzukehren und mit einer Erkrankung am Arbeitsleben teilzuhaben.“ Ein weiterer Aspekt sei darüber hinaus die Vereinbarung von Berufstätigkeit mit familiären Verpflichtungen. „Maßnahmen hierzu werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten in einer Forschungs-Praxis-Gesellschafts-Allianz erarbeiten, und wir sind schon sehr gespannt, welche Ideen dabei entstehen“, sagt Menzel-Begemann.

Mit dem Konzept werde ein hochaktuelles Thema an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Arbeit beschrieben, urteilte die Jury. Besonders überzeugen konnte der geplante, betont partizipative Prozess zur Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure, Vertretern verschiedener wissenschaftlich und praktisch tätiger Disziplinen, Professionen und Funktionen sowie Trägerstrukturen aus dem Bereich der beruflich-teilhabeförderlichen Gesundheitsversorgung im Münsterland.

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