„TryAngle“: Neue interdisziplinäre studentische Plattform zum Netzwerken und Schmieden von Ideen

Kreativität, Engagement und Tatendrang: Das sind die Zutaten, die ein erfolgreiches Gründungsvorhaben braucht. Isabella Becker, Calvin Krieger und Daniel Schlegel bringen all dies mit ein, in ihrer neu gegründeten Initiative „TryAngle“. Was genau die drei Masterstudierenden der Münster School of Business (MSB) vorhaben und wie man mitmachen kann, das verraten sie uns im Interview.

Ihr habt euch zusammengetan und die interdisziplinäre studentische Initiative „TryAngle“ ins Leben gerufen. Wie habt ihr euch kennengelernt und wie kam es zu dieser Idee?

Isabella Becker: Kennengelernt haben wir uns im Herbst letzten Jahres, als wir zusammen unseren Master „Digital Business and Innovation Management“ an der FH Münster angefangen haben. Der Masterstudiengang ist im Herbst erstmalig gestartet und verbindet die Themen Digitalisierung, Innovation und Technologie. Wir haben sofort gemerkt, dass sich viele Kommiliton*innen für die Themen Digitalisierung, Entrepreneurship und Innovation interessieren und sich auch außerhalb des Studiums mit diesen Bereichen beschäftigen. Eine Sache, die uns alle von Anfang an verbunden hat: Dinge in die Tat umzusetzen. Daraus ist sofort ein richtiger „Drive“ entstanden und dann ging es ganz fix. Wir haben uns digital getroffen und über viele verschiedene Themen gesprochen. Daraus ist dann „TryAngle“ entstanden. Neben uns sind noch vier weitere Kommilitonen im Team dabei: John Rohm, Dustin Flottmann, Maximilian Muhle und Lutz Dapper.

Was ist „TryAngle“ genau? Was bietet ihr konkret an und was ist euer Ziel dahinter?

Daniel Schlegel: In erster Linie ist „TryAngle“ ein Ort des „Zusammenkommens“, um sich mit anderen Menschen auszutauschen und zu netzwerken. Aufgrund von Corona findet das erst mal in digitaler Form statt, hoffentlich bald aber auch analog in Workshops und Treffen in Münster. Thematisch gibt es dabei keine Eingrenzung. Wir wollen uns unter anderem zu konkreten Problemstellungen austauschen und die richtigen Leute zusammenbringen, um eine Idee voranzutreiben. Es kann zum Beispiel sein, dass sich jemand mit seiner Großmutter unterhält und diese verzweifelt über die Probleme ihrer Krankenkassenabrechnung erzählt. Wir arbeiten dann ausgehend von diesem Problem zusammen an Lösungsideen, um in solchen Fällen zu helfen und ins konkrete „Doing“ zu kommen. Was letzten Endes mit den Ideen und Lösungen passiert, das liegt bei den Teilnehmenden. Wir mischen uns nicht direkt in die Lösungsfindung ein, sondern zeigen Methoden und geben ihnen Hilfestellung. Dazu gehört auch, dass wir Expert*innen, Unternehmen und Organisationen einladen, die auf einem speziellen Gebiet besondere Expertise und Erfahrungen haben.

Wer kann sich bei euch melden und mitmachen? Gibt es Einschränkungen oder bestimmte Voraussetzungen, die man mitbringen muss?

Calvin Krieger: Nein, bei uns ist jeder und jede herzlich willkommen! Ob Studierende – egal von welcher Hochschule –, Alumni, Gründungsinteressierte oder interessierte Netzwerker*innen. Der Austausch ist offen für alle, und wir legen den Fokus darauf, möglichst viele verschiedene Fachbereiche, Institute und Disziplinen an einen Tisch zu bekommen oder momentan in die Videokonferenz. Wir möchten dabei auch die Leute ermutigen, die bisher noch nicht so viele Berührungspunkte mit den Themen Digitalisierung, Entrepreneurship und Innovationen hatten. Vorwissen oder einen bestimmten Background braucht man nicht. So schaffen wir Diversität, um Ideen und Lösungen in die Tat umzusetzen.

Ab wann gilt das Angebot und wie tritt man am besten mit euch in Kontakt? Wie laufen die digitalen Treffen zurzeit ab?

Isabella Becker: Auch da gibt es keine Einschränkungen oder Bewerbungsfristen. Einfach jederzeit bei uns melden – am besten per E-Mail an tryangle@fh-muenster.de. Je nach Interesse der Teilnehmenden wählen wir gemeinsam ein Thema aus, das dann in Workshops, Diskussionen und anderen Formaten bearbeitet wird. Natürlich können sich auch kleinere Untergruppen bilden, in denen wiederum weitere kreative Lösungen entstehen können. Uns ist wichtig, dass alle aktiv mitmachen und sich „TryAngle“ durch das gemeinsame „Doing“ formt und entfaltet. Deshalb sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihr Thema und das jeweilige Veranstaltungsformat gern selbst zu organisieren und vorzustellen.

Gibt es schon Termine, die man sich merken sollte?

Auf jeden Fall. Unser erstes Kick-off wird ein Workshop zum Thema Design Thinking werden. Wann genau dieser stattfinden wird, besprechen wir zusammen mit allen Interessierten.

Vorher laden wir aber zum Kennenlernen am „Tag der offenen Tür“ am 22. März von 18 bis 19:30 Uhr via Zoom ein – egal ob Studierende, Alumni, Gründer*innen oder Unternehmer*innen: Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen!

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