Hilfe für pflegende Angehörige: Potenzial von App "Liv" durch Studie bestätigt

Hilfe für pflegende Angehörige will die App „Liv“ bieten. Sie vereinfacht den Pflegealltag und erleichtert die Planung. Jetzt hat eine Machbarkeitsstudie das große Potenzial bestätigt.

Pflegende Angehörige müssen vor allem drei Herausforderungen bewältigen: Ihnen fehlt die Zeit für eigene Bedürfnisse, sie sind mit den Aufgaben im Pflegealltag sehr gefordert, und ein Überblick über den Gesundheitszustand der zu pflegenden Person fehlt. Die App „Liv“ will das ändern und pflegenden Angehörigen helfen.

Entwickelt wurde sie von Hannelore Braisch und Camilla Scheplitz während ihres Designstudiums an unserer Hochschule. Dieses haben die beiden inzwischen beendet, neben ihren Berufen verfolgen sie das Projekt aber weiter. Jetzt haben Prof. Dr. Annett Horn und Dr. Eva Jansen von unserem Fachbereich Gesundheit, der Münster School of Health (MSH), eine Machbarkeitsstudie mit einem klickbaren Prototyp durchgeführt und herausgefunden: Die Resonanz der Betroffenen ist positiv, der Bedarf vorhanden. Deshalb prüfen die Wissenschaftlerinnen nun die Weiterentwicklungsmöglichkeiten und das Umsetzungspotenzial, damit die App tatsächlich programmiert werden kann.

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