Kräftewirkung im Tunnelbau: Promotion untersucht Reibung bei Fertigteilsegmenten aus Beton

Vier Jahre lang hat Dr. Ansgar Korte an seinem Versuchsstand im Bautechnischen Zentrallabor geforscht. Jetzt hat er sein Promotionsvorhaben erfolgreich beendet.

Beim Bau eines Tunnels sind enorme Kräfte am Werk. So fräsen sich zum Beispiel schwere Vortriebsmaschinen unter dem Druck der Vortriebspressen durch das Erdreich. Zeitgleich wird von dieser Maschine die Tunnelschale aus Betonfertigteilen, die sogenannten Tübbings, eingebracht. Dabei werden mehrere Tübbingsegmente zu einem geschlossenen Ring zusammengesetzt. Viele Ringe hintereinander ergeben schließlich die Tunnelröhre. Zwischen den Segmenten entstehen dadurch Längs- und Ringfugen. Letztere hat Dr. Ansgar Korte an unserem Fachbereich Bauingenieurwesen (BAU) genauer untersucht – in seiner Dissertation zum Thema „Aktivierung einer Reibungskoppel in der Ringfuge von Tunneln mit Tübbingauskleidung“.

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