Mit Wärmepumpen Heizkosten sparen und Emissionen senken

Wärmepumpen reduzieren die Kohlendioxidemissionen von Stadtquartieren um ein Drittel: Das ist eine Erkenntnis, die Janik Budde in seiner mit dem Hochschulpreis ausgezeichneten Bachelorarbeit gewann.

84 Prozent des Endenergieverbrauchs fallen im Gebäudesektor für Raumwärme, Warmwasser, Prozesswärme und -kälte an. Janik Budde, Bachelorabsolvent unserer Hochschule, hat in seiner Abschlussarbeit eine Alternative untersucht, die effizient und nachhaltig ist: „Wärmepumpen besitzen die Möglichkeit, für diese Anwendungsbereiche Wärme zur Verfügung zu stellen.“ Deshalb hat er überprüft, welches Potenzial der Einsatz von Wärmepumpen für die Integration in städtische Multi-Energiesysteme in Stadtquartieren hat. Das sind Systeme, in denen verschiedene Energieformen wie Elektrizität, Wärme oder Kälte zusammenkommen. Sein Fazit: Zentrale Wärmepumpen können im untersuchten Beispielquartier die Kohlendioxidemissionen um etwa ein Drittel und die Kosten für die Energieversorgung um acht Prozent senken. Für seine Arbeit „Wärmepumpen in Stadtquartieren – Untersuchung anhand eines Quartiers in Herne“ am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt (EGU) wurde er mit dem Hochschulpreis der FH Münster ausgezeichnet.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken