Praxisübung Humanitäre Hilfe: Bildergalerie ist online

Wie plant man ein Lager für Geflüchtete oder Betroffene einer Naturkatastrophe? Wie hilft man diesen Menschen, ihre Familien im Chaos wieder zusammenzuführen? Nur zwei von vielen Fragen, die am vergangenen Wochenende in Steinfurt beantwortet wurden.

Die Studierenden, die am Samstag bei der Praxisübung Humanitäre Hilfe mitgemacht haben, sind jetzt gut gerüstet - sogar für den Aufbau eines Zelthospitals. (Foto: FH Münster / Pressestelle)
Die Studierenden, die am Samstag bei der Praxisübung Humanitäre Hilfe mitgemacht haben, sind jetzt gut gerüstet - sogar für den Aufbau eines Zelthospitals. (Foto: FH Münster / Pressestelle)

Bei der Praxisübung unseres Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe bekamen nicht nur Studierende einen Eindruck davon, wie die Arbeit eines Krisenhelfers aussieht. Dabei konnten sie vor allem aus den Erfahrungsberichten von Prof. Dr. Joachim Gardemann schöpfen. Der Leiter des Kompetenzzentrums war bereits etliche Male in Krisengebieten auf der ganzen Welt im Einsatz.

Insbesondere in Bezug auf die Ereignisse in den USA, wo am Tag der Übung ein Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern erlassen worden war, lag es Gardemann am Herzen, die Rolle humanitären Handelns hervorzuheben: „Niemand darf wegen seiner Religion, seiner Staatsangehörigkeit, seiner ethnischen oder weiteren Gruppenzugehörigkeit benachteiligt oder schutzlos gelassen werden“, sagte Gardemann. „Gerade in der heutigen Zeit dürfen wir nicht nachlassen, diese unveräußerlichen Grundsätze menschlichen Zusammenlebens in der Welt zu verteidigen und gegen jede Art von Ächtung, Ausgrenzung und populistische Diffamierung entschlossen und geschlossen vorzugehen.“

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