Arbeit 4.0: Prof. Hardering im Gespräch mit NDR Kultur

Mit der Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt einen großen Schub in Richtung Digitalisierung erfahren. Für manche ein Segen, für andere ein Fluch. Prof. Dr. Friedericke Hardering spricht mit NDR Kultur über die Chancen und Gefahren des Arbeitswandels.

Derzeit schreiben wir das Zeitalter der „Arbeit 4.0“ – laut Hardering ein Buzzword für die digitalisierte Arbeitswelt mitsamt New Work, Automatisierung und Homeoffice. In der Vergangenheit und heute sei „bei jedem Technologisierungsschub eine Diskussion darüber entstanden, inwieweit es nun ein mögliches Ende der Arbeit gibt“, so die Professorin im Radiogespräch. Denn die Angst vor Arbeitslosigkeit schwinge mit, wenn immer mehr Bots, Maschinen und Algorithmen uns Menschen bei der Arbeit ersetzen. „Beispielsweise in der Automobilindustrie ist der Automatisierungsgrad bei über 90 Prozent angelangt. Emotionsarbeit, also überall dort, wo Menschen kommunizieren, interagieren und Empathie zeigen müssen, lässt sich dagegen nur sehr schwer automatisieren“, erklärt Hardering. Die gute Nachricht dabei: Unsere Arbeitswelt hat sich schon immer verändert. „In Wellen verschwinden Jobs, aber es entstehen auch immer neue Arbeitsfelder.“

Im Beitrag von NDR Kultur erklärt Hardering, welche Chancen und Gefahren dieser Wandel mit sich bringt, welche substanziellen Veränderungen die Digitalisierung schafft und ob uns das in Alarmbereitschaft versetzen muss.

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