Erfolgreich schreiben: sechs Tipps von Bibliothek und ZSB

Gutes Schreiben lässt sich lernen – und das gilt auch für die Haus- oder Abschlussarbeit. Worauf es ankommt verrtaten wir hier in sechs Tipps von ZSB und Bibliothek.

Eine Studentin sitzt an einem Arbeitsplatz in der Bibliothek. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
Nicht nur gegen die Angst vorm weißen Blatt helfen die Tipps der ZSB und der Bibliothek. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

1. Kreativitätstechniken wie zum Beispiel Brainstorming und Clustern helfen bei der Eingrenzung des Themas. Ist noch keins gefunden, unterstützt ein Arbeitsjournal: Darin sollte schon im Studium alles festgehalten werden, was Neugier weckt – Zitate, Autoren oder eigene Ideen und Fragen zur Forschung.

2. Strukturiertes Vorgehen ist ein Erfolgsgeheimnis. Deshalb sollte beispielsweise die Literaturrecherche in überschaubare Arbeitspakete eingeteilt werden. Ein Projektplan hilft, Zeitfenster zu erkennen, in denen Schreiben möglich ist. Und wenn genug Zeit ist: Schreiben als Ritual einführen.

3. Unerlässlich ist eine gute Literaturbasis. Wer die erst einmal recherchieren möchte, dem hilft zum Beispiel „FINDEX“, ein Nachweis- und Rechercheinstrument für die Literatursuche. Es ist in die digitale Bibliothek eingebunden und über die Startseite der FH Münster zugänglich.

4. Jeder Autor muss sich irgendwann trauen und anfangen zu schreiben – und das möglichst ungefiltert, ohne Selbstkritik und innere Zensur. Denn der erste Entwurf ist niemals perfekt! Die Überarbeitung, darunter das Einsetzen fehlender Zitate, die Überprüfung des logischen Aufbaus sowie die Korrektur von Rechtschreibung und Grammatik, erfolgen erst im zweiten Schritt, nach einer kurzen Pause.

5. Einleitung und Schluss werden zuletzt geschrieben. Dabei gilt: jeweils so kurz wie möglich und trotzdem vollständig. Eine Einleitung muss fesseln und den Leser neugierig machen, der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen.

6. Pausen sind wichtig und helfen, Abstand von Text und Thema zu gewinnen. Wer schreibt, sollte freundlich zu sich selbst sein: Entwürfe wohlwollend lesen, gelungene Stellen farbig markieren, immer auf Papierausdrucken korrigieren und häppchenweise vorgehen. Hilfreich ist oft auch die Rückmeldung von Personen aus dem Umfeld.

Wer dennoch gerade an einem Schreibprojekt verzweifelt, dem helfen die Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) und der Bibliothek durch individuelle Einzelberatungen. Beide Serviceeinrichtungen bieten darüber hinaus im April und Mai diverse Workshops an, es geht dabei unter anderem ums Zeitmanagement, Schreiben und um die Literaturrecherche

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