Studierende zu Gast in Finnland: Projektwoche "Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik" in Helsinki

180 Studierende aus 15 Nationen trafen sich bei der diesjährigen "International Project Week" an der Metropolia University of Applied Sciences in Helsinki. Mit dabei: zehn Bachelorstudierende des Fachbereichs Wirtschaft der FH Münster, der Münster School of Business (MSB).

Sie reisten im Rahmen des Kurses „Business Ethics“ gemeinsam mit der Business Ethics- und Sprachdozentin Cathrin Ruppe nach Finnland. Sie war eine der 13 Lehrenden, die für die Studierenden eine Reihe von Lehrveranstaltungen angeboten haben. Dabei drehte sich alles um die Frage, wie die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in Firmen und Organisationen verankert werden können. Das Erlernte setzten die Teilnehmenden im Anschluss gleich in die Praxis um: In gemischten Kleingruppen arbeiteten sie mit Unterstützung der Lehrenden an aktuellen Fallstudien in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Lidl, dem Freizeitpark Linnanmäki und der Metropolia University.

Zentrale Fragestellungen der Fallstudien lauteten: Wie lassen sich nachhaltige Produkte der Lidl-Eigenmarke besser vermarkten? Wie kann die Metropolia University nachhaltiger arbeiten, und welchen Beitrag können Studierende und Mitarbeitende dazu leisten? Und wie kann es dem Freizeitpark Linnanmäki gelingen, qualifizierte Bewerber*innen zu finden und diese langfristig an die Organisation zu binden? Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden den Auftraggeber*innen bei einem Abschlusskongress – mit Erfolg. Linnanmäki kürte eine Gruppe mit Beteiligung von Studierenden der MSB zum Sieger des Wettbewerbs.

FH-Studentin Lisa Nienhaus blickt gerne auf die Projektwoche zurück. „Besonders schön war die Wertschätzung, die die Lehrenden und Arbeitgeber*innen uns entgegengebracht haben. Ich fühlte mich gut aufgehoben und ernstgenommen.“ Auch Cathrin Ruppe, die bereits zum fünften Mal mit Studierenden zur Projektwoche nach Finnland gereist war, zieht ein positives Fazit. „Die Arbeit in internationalen Teams und der Austausch mit anderen Dozent*innen ist immer sehr bereichernd. Ich nehme aus der Zeit viele neue Ideen für meine Lehre mit. Auch die Organisation der Projektwoche war großartig. Die Herzlichkeit und Offenheit der finnischen Kolleg*innen und Studierenden ist immer wieder beeindruckend.“

Ihre Freizeit nutzten die Studierenden um Kontakte zu knüpfen und Helsinki zu erkunden. Dazu gehörte zum Beispiel eine Überfahrt zur Festung Suomenlinna und ein traditionelles finnisches Abendessen. 

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