Voneinander lernen: Kooperationsprojekt hilft äthiopischen Hochschulen

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt. Bildung soll dabei helfen, das zu ändern. Rund 20 Dekane äthiopischer Universitäten nahmen dazu an einem Workshop zu Qualitätsmanagement und Wissenstransfer an der FH Münster teil.

 Im Fokus: Prof. Mohn berichtet von seinen Erfahrungen in Äthiopien.
Im Fokus: Prof. Mohn berichtet von seinen Erfahrungen in Äthiopien. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Was bedeutet Qualität? Wie lassen sich Ziele definieren und umsetzen? Wie baut man erfolgreich Kooperationen mit Unternehmen auf? Welche Instrumente helfen dabei, wissenschaftliche Ergebnisse zu vermarkten? „Wir wollen unseren Gästen einen Eindruck geben, welche Strukturen und Strategien uns dabei geholfen haben, erfolgreich zu sein“, macht TAFH-Projektmanager Rolf Laakmann deutlich.

Nach dem strategischen Input ging es dann zum Abschluss ins Wasserlabor von Prof. Dr. Rainer Mohn am Fachbereich Bauingenieurwesen. Der Wissenschaftler war selbst einige Male mit den Ingenieuren ohne Grenzen in dem afrikanischen Land, um einfache Grundwasser-Staudämme zu errichten. Ausgetrocknete Flussbetten führen unter der Oberfläche oftmals noch Wasser.  Mit den unterirdischen Dämmen kann es gesammelt werden.

Der Besuch war Teil des von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit geförderten Projekts „Higher Education Leadership and Management Programme Ethiopia“. Die FH Münster ist einer der Partner. Drei Besuche fanden bereits statt. Im Sommer folgt ein letzter Workshop mit den äthiopischen Hochschulleitungen. Die Koordination liegt bei der TAFH Münster GmbH und dem International Office.

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