"Das Gute unternehmen" startet in die zweite Runde

Bei "Das Gute unternehmen" arbeiten Studierende, Unternehmen und gemeinnützige Vereine zusammen, um soziale Vorhaben umzusetzen. Das Projekt geht im Herbst in die zweite Runde.

Gemeinsam mit der TAFH GmbH bringt unsere Hochschule Studierende, Unternehmen und gemeinnützige Vereine zusammen und setzt damit regionale soziale Projekte um – das ist die Idee hinter „Das Gute unternehmen“. Nachdem das interdisziplinäre Projekt im Frühjahr 2021 ein voller Erfolg für alle Beteiligten war, startet es nun in Kooperation mit der NRW.Bank in die zweite Runde. Vom 27. September bis zum 16. Dezember nehmen sich die Teilnehmer*innen Herausforderungen gemeinnütziger Organisationen an und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze. Studierende, Unternehmen und Vereine können sich für „Das Gute unternehmen“ ab sofort anmelden.

Ziel des Projektes ist es, Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern und damit soziale Innovationen zu fördern und gesellschaftlich positiv ins Münsterland hinein zu wirken. „Dabei gewinnen alle Beteiligten“, sagt Vizepräsident Carsten Schröder. „Gemeinnützige Organisationen benötigen Unterstützung in Bereichen wie Digitalisierung, Marketing, Projektmanagement und unternehmerischem Handeln. Bei den Unternehmen wiederum wächst das Interesse, sich gesellschaftlich zu engagieren. Und unsere Studierenden haben die Möglichkeit, ihr Wissen aus dem Studium sinnvoll anzuwenden und somit wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln.“

Dass dies in „Das Gute unternehmen“ auf fruchtbaren Boden stößt, haben die Teilnehmer*innen bereits im vergangenen Jahr bewiesen – etwa mit dem Projekt „CoeBo – Fitte Firma“: Unsere Studierenden haben in Zusammenarbeit mit Sportvereinen in Coesfeld und Borken, den dazugehörigen Landkreisen und Kreissportbunden sowie lokalen Unternehmen 15-minütige Live-Sportkurse für die Mittagspause angeboten, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die betriebliche Gesundheitsförderung zu verbessern. Die „fitte Mittagspause“ ist im vergangenen Sommer gestartet und seitdem bereits zwei weitere Male durchgeführt worden. „Das Projekt trägt sich inzwischen von selbst“, sagt Jonas Elpers vom Kreissportbund Coesfeld. „Wir sind begeistert von ,Das Gute unternehmen‘ und hoffen auch in diesem Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung von Studierenden und Unternehmen.“

Erste „Das Gute unternehmen“-Projekte werden für den 2022er Zeitraum bereits geplant, darunter etwa ein Vorhaben des Frauensportvereins Münster, der die Bekanntheit seiner Sportkurse, zum Beispiel Selbstverteidigungstrainings, steigern möchte, um das Selbstvertrauen von Mädchen und Frauen nachhaltig zu stärken. Auch das im letzten Jahr geplante Kinderkochfestival soll in diesem Jahr mit Unterstützung des Ernährungsrats Münster e.V. stattfinden. Dabei soll dem Nachwuchs gesundes Kochen vermittelt werden. Zwei Studentinnen, die das Festival im letzten Jahr konzipiert haben, suchen dafür Unterstützung von Studierenden.

Unternehmen und Vereine, die sich an „Das Gute unternehmen“ beteiligen möchten, können sich dafür unter fh.ms/gutesunternehmen anmelden.

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