Summer School am Fachbereich Wirtschaft: Sommer, Sonne, Münster und Upcycling

„Endlich wieder in Präsenz“ - was man dieser Tage überall hört, trifft in diesem Jahr auch auf die International Summer School des Fachbereichs Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), der FH Münster zu. Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren nur im Onlineformat stattfinden konnte, freute sich das Team der MSB, seine Gäste dieses Jahr wieder persönlich zu begrüßen.

„Upcycling - Bringing new life“ lautet der Titel der Summer School, für die im August 2022 Studierende aus zehn Nationen in Münster zusammenkamen. Ein wichtiges Thema, findet Organisatorin Claudia Umanzor, denn während günstige Einwegartikel und Fast Fashion längst Teil unseres gewöhnlichen Lebens sind, hat die Abhängigkeit von Materialien wie Plastik inzwischen zu einer weltweiten Abfallkrise geführt. Grund genug, die Problematik gemeinsam mit angehenden Betriebswirt*innen aus aller Welt aufzugreifen. „Das Konzept unserer Summer School bestand darin, die Gruppe den Weg von der Ideenfindung bis zum greifbaren Produkt durchlaufen zu lassen“, erklärt Umanzor von der MSB.

Nach der Begrüßung und einer ersten Einführung in das Thema Upcycling machten sich die Studierenden gemeinsam mit Umanzor, Creativity Coach José Miguel Gutiérrez Silva und Teammitglied Nynke Molenaar für einen Kurztrip auf den Weg nach Amsterdam: „Während des Besuchs haben wir die Teilnehmenden immer wieder ermuntert, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen, Bedürfnisse zu erkennen und diese im Anschluss kritisch zu hinterfragen“, erklärt Umanzor. Im nächsten Schritt folgte die Gruppe der Einladung von Prof. Felix Beck von der Münster School of Design (MSD), der sie zum „CampX“ auf seinen Bauernhof in Havixbeck willkommen hieß. Dort hatten die Teilnehmenden alle Materialien und genug Raum und Zeit, um mit Unterstützung von Beck ihren Ideen freien Lauf zu lassen und einen Prototyp einer Upcycling-Lösung zu erstellen. So bauten sie beispielsweise eigene Öfen und verwendeten die übriggebliebene Holzkohle zur Herstellung von Wasserfiltern aus alten Plastikflaschen.

Ein besonderer Programmpunkt war die Mitternachtsvorlesung von Prof. Dr. Lars Grabbe, Dekan der MSD, in der er der Gruppe einen Einblick in „The Philosophy and Aesthetics of Dystopia“ gab. Malik Mocksin aus Ghana, der im Master International Marketing and Sales studiert, fasst zusammen: „Ich habe mich für die Teilnahme an der Summer School entschieden, weil ich mich für Nachhaltigkeit interessiere. Neue Leute kennenzulernen, ein Bewusstsein für den Zustand unseres Planeten zu bekommen und die vielen spannenden Programmpunkte haben dazu geführt, dass ich viele Dinge jetzt aus einer anderen Perspektive betrachte. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.“ Umanzors Fazit: „Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen und stolz, dass wir als Team die Summer School so gut gemeistert haben. Es war schön, die Studierenden auf ihrem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie Freundschaften entstanden sind, die hoffentlich noch lange bestehen. Vielen Dank an alle Beteiligten – ich freue mich schon auf die nächste Runde!“

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