In Präsenz und online: Ringvorlesung „Aktuelles Wirtschaftsgeschehen“ startet am 26. Oktober

Etwa digitale Währung oder die Vermögensverteilung in Deutschland allen Interessierten verständlich und kompakt erklären – das ist wieder Ziel der diesjährigen Ringvorlesung. Den Auftakt macht Prof. Dr. Manuel Rupprecht mit dem Vortrag „Die Rückkehr der Inflation – gekommen, um zu bleiben?“.  

Wie geht es weiter mit der Inflation? Gehen die Preissteigerungsraten bald wieder zurück, oder bleiben sie so hoch wie aktuell? Kaum eine andere Problematik treibt die Deutschen zurzeit so um wie diese. Prof. Dr. Manuel Rupprecht vom Fachbereich Wirtschaft unserer Hochschule, der Münster School of Business (MSB), kann diese Fragen auch nicht mit Gewissheit beantworten. Aber er bietet der interessierten Bevölkerung an, sich in den Hörsaal zu setzen oder online zuzuhören, um am 26. Oktober 2022 bei seinem Auftaktvortrag zum Thema „Die Rückkehr der Inflation – gekommen, um zu bleiben?“ im Rahmen der Ringvorlesung "Aktuelles Wirtschaftsgeschehen – verständlich und kompakt" mehr über die Thematik zu lernen.

„Ich erkläre den Zuhörer*innen zunächst, wo wir aktuell stehen und was zehn Prozent Inflation bedeuten“, so der Experte für internationale Wirtschaftspolitik. „Dabei möchte ich den Fokus bewusst nicht auf das Szenario eines langen und kalten Winters legen. Wir hatten in den letzten 30 Jahren quasi keine Inflation. Die jüngere Bevölkerung kennt dieses Phänomen nicht und das schafft Ängste“, erklärt der Dekan der MSB. „Im weiteren Verlauf werfe ich einen Blick auf die mittlere Zukunft und widme mich der Frage, wie es mit der Inflation in den 20er Jahren weitergehen könnte.“

Alle Vorträge der Ringvorlesung finden mittwochs ab 18 Uhr im Hörsaal A 004 im Fachhochschulzentrum in der Corrensstraße 25 in Münster statt, zusätzlich wird es einen Online-Stream geben. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, sich mit den Referent*innen bei einem Get-together auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung unter www.fhms.eu/vwl wird gebeten.

Mit der bereits zum vierten Mal stattfindenden Ringvorlesung möchte Rupprecht die Bevölkerung informieren und wirtschaftliche Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven aufzeigen, um eine bewusste und eigenverantwortliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Nachdem die Vortragsreihe coronabedingt im letzten Jahr nur online stattfinden konnte, freut er sich besonders darüber, wieder im Hörsaal zu stehen, in einen Dialog zu treten und sich mit Interessierten im Anschluss an seinen Vortrag weiter auszutauschen.

Schon eine Woche später, am 2. November, folgt der nächste Vortrag: Prof. Dr. Stefan Schäfer von der Wiesbaden Business School informiert dann über das Thema „Bitcoin, digitaler Euro & Co: Das Geld der Zukunft, die Zukunft des Geldes“. Er liefert einen Ausblick, wie es mit dem Bezahlen in Deutschland und der EU weitergehen wird und stellt verschiedene digitale Währungen wie Bitcoin und den digitalen Euro, der 2025 kommen soll, vor.

Danach schließt sich am 9. November der Vortrag von Dr. Judith Niehues zum Thema „Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit in Deutschland – Wirklichkeit und Wahrnehmung“ an. Die Expertin vom Institut der deutschen Wirtschaft wird ganz objektiv die Vermögensverteilung in Deutschland beleuchten und unter anderem danach fragen, ob die Ungleichheit wirklich weiter zunimmt.

Am 16. November erwartet die Teilnehmer*innen ein gemeinsamer Vortrag von Prof. Dr. Katharina Gapp‐Schmeling, HWTK Berlin, und Prof. Dr. Nina Michaelis von unserer Hochschule, zum Thema „Klimaneutrale Wirtschaft durch technischen Fortschritt – schaffen wir das?“. Darin wägen die beiden Wissenschaftlerinnen ab, ob die bisherigen Maßnahmen zur Förderung von Technologien ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, und ob weitere Optionen existieren.

Zum Thema: Auf der Website sind alle weiteren Termine der Reihe, die am 14. Dezember endet, hinterlegt. Auch im November und Dezember sind vier weitere Vorträge geplant, die zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt werden. Die Ringvorlesung wird im Rahmen der Universitas-Förderinitiative „Dialog Wissenschaft und Praxis“ der Hanns Martin Schleyer-Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung gefördert.

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