Ideen-Wettbewerb des Schlaun-Forums: FH-Architekturstudentin auf 3. Platz

Mit dem Entwurf für die Umnutzung einer Montagehalle als Kulturzentrum hat Architekturstudentin Marie Doll die Jury des Schlaun-Ideenwettbewerbs überzeugt.

106 Arbeiten in den Fachrichtungen Städtebau, Architektur und Bauingenieurwesen aus 42 Hochschulen waren eingegangen. Den mit 1.000 Euro dotierten 3. Preis erhielt die Studentin unseres Fachbereichs Architektur, der Münster School of Architecture (MSA).

Grundlage ihres Entwurfs war die Montagehalle der Firma Garbe, Lahmeyer & Co.. Ihre Idee für das Gebäude aus dem Jahr 1899: „daraus ein flexibles Kulturzentrum zu gestalten, damit sich Aachen-Nord in Zukunft zu einem lebendigen Stadtteil entwickelt“, erklärt die 26-Jährige. Ihr Nutzungskonzept sieht ein Viertel vor, das zum Wohnen und Arbeiten einlädt und eine Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten bietet. In der ehemaligen Halle sollen kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés angesiedelt sein. Vorgesehen ist auch, die Räumlichkeiten zu vermieten – an Studierende, Unternehmer, Start-ups, Dozenten, aber auch an die Bewohner von Aachen-Nord.

Ob ihr Entwurf tatsächlich umgesetzt wird, ist noch fraglich. Allerdings steht die ungenutzte Halle derzeit leer. Und Aachen hat für den nördlichen Stadtteil ein integriertes Handlungskonzept entwickelt sowie ihn für das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ angemeldet. 

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