Wissenschaftlerin aus den USA an die MSB berufen

Prof. Dr. Sandra L. Fisher vertritt seit diesem Wintersemester das Lehr- und Forschungsgebiet International Business and Management mit dem Schwerpunkt interkulturelle und digitale Kompetenzen am Fachbereich Wirtschaft.

Bewerbungsvideo statt Vorstellungsgespräch, automatisierte Auswahlprozesse bei Personalentscheidungen: Wie digitale Technologien die moderne Arbeitswelt verändern, steht im Fokus von Prof. Dr. Sandra L. Fishers Forschungsinteresse. Aktuell untersucht sie unter anderem in verschiedenen Projekten, was der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Personalgewinnung bedeutet. Seit diesem Wintersemester vertritt die Arbeits- und Organisationspsychologin am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), das Fachgebiet International Business and Management mit dem Schwerpunkt interkulturelle und digitale Kompetenzen.

„Ich versuche, den Studierenden immer an anschaulichen Beispielen zu verdeutlichen, wie die Technologien ihren Alltag oder ihre spätere berufliche Karriere konkret betreffen“, erläutert die 52-Jährige. So lädt sie regelmäßig Gastdozent*innen in ihre Lehrveranstaltungen ein, die über ihre beruflichen Erfahrungen berichten. „Ich arbeite sehr gern mit Studierenden und schätze es besonders, mit ihnen in die Diskussion zu kommen – am liebsten so engagiert, dass ich darüber die Zeit vergesse und etwa das Ende der Vorlesung zwischenzeitlich aus den Augen verliere.“

Vor ihrer Berufung war Fisher schon fünf Jahre an der MSB tätig: zunächst als Lehrbeauftragte, dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die gebürtige US-Amerikanerin, die gemeinsam mit ihrem Mann Prof. Dr. Michael Wasserman an unsere Hochschule gekommen ist, lehrt hauptsächlich auf Englisch, unter anderem in den internationalen Bachelor- und Masterstudiengängen der MSB. „Während meines PhD-Programms an der Michigan State University habe ich beschlossen, Professorin zu werden“, erinnert sich die Neuberufene. „Zunächst wollte ich jedoch praktische Berufserfahrung sammeln. Nach fünf Jahren als Personalberaterin fand ich es dann an der Zeit, ins universitäre Umfeld zurückzukehren.“ Gesagt, getan: Ihre erste Professur führte Fisher an die Clarkson University in Potsdam im Bundesstaat New York, wo sie von 2002 bis 2019 tätig war. „Dort habe ich ähnliche Kurse gelehrt wie hier an der MSB, mich aber auch anderweitig engagiert, zum Beispiel als Academic Advisor des Frauen-Eishockey-Teams, was unglaublichen Spaß gemacht hat.“ Zudem hat sie sich intensiv dafür eingesetzt, Diversität und Inklusion an der Hochschule voranzutreiben.

In Münster fühlt sich Fisher sehr wohl: „Es ist eine wunderbare Stadt, hier wird es sicher nie langweilig.“ Ans Fahrradfahren musste sie sich allerdings ein bisschen gewöhnen. „Das habe ich mir erst einige Wochen angeschaut, bevor ich mich selbst getraut habe.“ Mittlerweile ist das Rad aber – ganz münstertypisch – für sie zum Hauptfortbewegungsmittel geworden.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken