Prof. Dr. Reiner Kurzhals feiert 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst

Statistik und Künstliche Intelligenz sind Themen, die Prof. Dr. Reiner Kurzhals an unserer Hochschule vereint. Nun feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Dazu gratulierte ihm FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann.

25 Jahre im öffentlichen Dienst, davon 17 an unserer Hochschule „und gefühlt mit derselben Intensität bei der Sache wie am ersten Tag“, lautet das Resümee von Prof. Dr. Reiner Kurzhals anlässlich seines Dienstjubiläums. Auf die Frage, was ihn an seiner Tätigkeit am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), begeistere, sagt er: „Wenn ich im Wettbewerb stehe, fühle ich mich zuhause. Ich mag das Kompetitive – das kommt vielleicht daher, dass ich mit drei Brüdern aufgewachsen bin.“

Ursprünglich stammt Kurzhals aus dem Ruhrgebiet, wo er zunächst an der TU Dortmund Statistik studierte. Nach einigen Jahren in der freien Wirtschaft, unter anderem in der Grundlagenforschung bei der Hoechst AG in Frankfurt und Roland Berger Strategy Consultants in München, kehrte er 2000 für eine Professur an der FH Gelsenkirchen in seine alte Heimat zurück. 2006 folgte er dann dem Ruf an die FH Münster.

Seine Erfahrungen aus der Strategieberatung ließ er an der MSB in die Ausrichtung des Masters International Management (heute: International Marketing and Sales) fließen, den er von 2007 bis 2011 als Studiengangsleiter betreute. Das hilfsbereite Kollegium habe ihm den Einstieg damals sehr erleichtert, besonders das gute Arbeitsverhältnis innerhalb seiner Fachgruppe hebt er hervor: „Mathematiker sind einfach richtig gute Typen.“ Neben seinem Lehr- und Forschungsgebiet „Statistik und Quantitative Methoden“ hat der 56-Jährige eine weitere Leidenschaft, der er sich beruflich widmet: „Machine Learning und Künstliche Intelligenz begeistern mich – ich hatte schon immer eine Affinität für Programmierung.“

Darüber hinaus hat es sich der Wahlmünsteraner an der MSB zur Aufgabe gemacht, einen engen Draht zu Unternehmen herzustellen. „So viele Überschneidungen wie möglich zwischen der Wirtschaft und unserer Hochschule zu fördern, von denen beide Seiten profitieren, das treibt mich an.“ Wenn er nicht gerade im Hörsaal steht oder an Praxisprojekten arbeitet, ist Kurzhals nebenberuflich als technologischer Leiter für Künstliche Intelligenz-Anwendungen bei thyssenkrupp tätig.

Gebremst ist seine Motivation auch weiterhin nicht. Dafür mache ihm die Arbeit einfach zu viel Spaß. „Die letzten Jahre vergingen wie im Flug. Ich sehe noch lange kein Ende“, so der Professor.

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