Unsere Hochschule feiert mit: 50 Jahre Zentrale Studienberatung (ZSB) in NRW

Die Institution Zentrale Studienberatung (ZSB) in NRW wird 50 Jahre alt. Die FH Münster feiert mit. Und auch unsere hochschuleigene ZSB ist seit zwölf Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Studieninteressierte und Studierende – mit über 4.000 Beratungskontakten im Jahr.

Sie unterstützen dabei, dass junge Menschen nicht nur das für sie passende Studium finden, sondern zumeist auch erfolgreich beenden: Heute feierten 320 Gäste aus 34 nordrhein-westfälischen Hochschulen gemeinsam mit Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in der Bergischen Universität Wuppertal ein halbes Jahrhundert Zentrale Studienberatung in NRW. Für unsere Hochschule waren die Vizepräsident*innen Prof. Dr. Stephan Barth und Prof. Dr. Isabelle Franzen-Reuter sowie das gesamte Team der ZSB vertreten. „Die ZSB ist auch an unserer Hochschule eine unverzichtbare Institution und Anlaufstelle für Studieninteressierte sowie Studierende“, sind sich Barth und Franzen-Reuter einig.

Studienberatung ist oft eine stille, vertrauliche Arbeit. Kein Wunder also, dass ihre Leistung, mit der die 34 Zentralen Studienberatungen in NRW dazu beitragen, dass nicht nur ein Studium, sondern manchmal auch eine schwierige Lebensphase gelingt, mitunter wenig gesehen wird. Das war heute anders, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der ZSBen.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Studentinnen und Studenten, Eltern und Hochschulen können sich auf die kompetente Hilfe und die zuverlässige Unterstützung der Zentralen Studienberatung verlassen – und das seit beeindruckenden 50 Jahren. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es gelungen, ihr Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen anzupassen. So gelingt es mit guter Beratung, mehr Studentinnen und Studenten zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen oder sie in eine andere Ausbildung zu vermitteln. Davon profitiert auch der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen, weil junge Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“

Seit 2012 gibt es die ZSB an unserer Hochschule, seit 2013 auch auf dem heutigen Technologie-Campus Steinfurt. „Damals sind wir mit einem kleinen Team gestartet. Es kamen dann immer mehr Formate wie Workshops, Infoveranstaltungen und Projekte hinzu“, erklärt Frauke Hennicke, Leiterin unserer ZSB. Heute umfasst das Team sechs Berater*innen und die Leitung. Mit über 4.000 Beratungskontakten im Jahr unterstützt die ZSB niederschwellig den Weg in die Hochschule und durchs Studium. Dabei begleiten die Berater*innen in allen Phasen vom ersten Gedanken „Ich möchte studieren“ bis hin zum Eintritt ins Berufsleben. „Es ist uns wichtig, die verschiedenen Bedarfe aufzufangen. Wir schauen stetig: Was brauchen die Ratsuchenden und wie können wir dem entgegenkommen?“, sagt Hennicke. Wichtig ist dem Team dabei auch die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und allen weiteren Beratungseinheiten in der Hochschule.

Das Team, seine Aufgaben und Projekte wachsen stetig: „Wir haben unsere Studienberatung immer weiter ausgebaut, beispielsweise mit einem Schwerpunkt zum Studium mit Beeinträchtigung oder zur Stipendienberatung“, sagt Hennicke. Auch die interaktive Studiengangsbeschreibung, das Projekt „Next Career“ – an unserer Hochschule mit dem Namen „Richtungswechsel“ – und als jüngstes Projekt das Talentscouting kamen an der Hochschule dazu. „Die Tätigkeiten und Aufgaben der ZSB sind vielfältig und verschieden.  Daher haben wir strukturelle Änderungen vorgenommen“, sagt Hennicke. Sie selbst wird Leiterin des Teams Zentrale Studienberatung bleiben. Die einzelnen Projekte formen das neue eigenständige Team „Perspektivenvielfalt gestalten“. Dagmar Sinsbeck wird die Leitung dieses Teams übernehmen.

So vielfältig und einzigartig sich die Arbeit der ZSBen in NRW auch gestaltet: Sie alle eint ein hoher Qualifikationsanspruch, den Prof. Dr. Birgitta Wolff, als Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal zugleich Gastgeberin des heutigen Festaktes, für die NRW-Hochschulen auf den Punkt brachte: „Die Zentrale Studienberatung ist ein hoch professionalisiertes Arbeitsfeld! Aufmerksamkeit und Ergebnisoffenheit, Vertraulichkeit, Handlungs- und Lösungsorientierung – diese, für landesweit fast 500 hauptamtliche und rund 150 studentische Mitarbeitende verbindlichen Standards bedeuten für Studieninteressierte und unsere Studierenden tagtägliche Beratungszuverlässigkeit und -sicherheit.“

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