Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“: Exponate und Shows lockten 50.000 Besucher an

Mehr als 50.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, beim Wissenschaftsfestival auf dem Münsteraner Schlossplatz physikalische Phänomene zu entdecken. Davon gibt es auch in der heimischen Küche reichlich. 

Welche das sind, zeigten Prof. Dr. Hans-Christoph Mertins und Andreas Galle in ihrer Show „Physik am Küchentisch“. „Damit wollen wir vermitteln, dass Physik nicht nur was für den Kopf ist, sondern auch jede Menge mit dem praktischen Leben zu tun hat“, sagte Mertins. Zum Beispiel zeigte er mit einem einfachen Nachbau, wie ein Induktionsherd funktioniert, dass Wasser im Vakuum bei 20°C kochen kann, brachte eine Suppe aus Maisstärke in einer Lautsprecherbox zum Tanzen und erklärte, warum sich der Klang einer Cappuccinotasse mit der Zeit ändert.

Neben der Küchenphysikshow war unsere Hochschule mit vielen Laser- und Optik-Exponaten auf dem Schlossplatz vertreten, wie etwa Laser-Ping-Pong, die Wand der wandernden Augen und mikrometergenaues Messen per Interferometer.

Die „Highlights der Physik“ wurden 2001 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ins Leben gerufen. Das Wissenschaftsfestival tourt mit wechselnder Thematik von Stadt zu Stadt: Münster war die 17. Station. Unter dem Motto „Struktur & Symmetrie“ drehte sich bei der Veranstaltung vom 18. bis 23. September alles um physikalische Grundlagen der Strukturbildung und Ordnungsphänomene in der Natur. Veranstalter ist neben dem BMBF und der DPG die Westfälische Wilhelms-Universität. Zu den Partnern zählt unter anderem die FH Münster.

 

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