Illumination „gegenwaertig“ an Lambertikirche stammt von Absolventin der FH Münster

Leben und Tod, Liebe und Hass, Argwohn und Offenheit – alle Dinge haben zwei Seiten. Und oft liegen sie näher beieinander, als uns bewusst ist. Darauf will Lena Sandfort mit dem Lichtstrahl hinweisen, der das ehemalige Wohnhaus von Täufer-Führer Bernd Knipperdolling mit seinem „Grab“ verbindet, einem der Käfige am St.-Lamberti-Kirchturm. 

Den Blick auch auf die eigenen Werte in unserer Gegenwart zu lenken – das möchte Lena Sandfort mit ihrer Illumination von einem der Käfige zu Knipperdollings ehemaligem Wohnhaus. (Foto: Presseamt Münster/Angelika Klauser)
Den Blick auch auf die eigenen Werte in unserer Gegenwart zu lenken – das möchte Lena Sandfort mit ihrer Illumination von einem der Käfige zu Knipperdollings ehemaligem Wohnhaus. (Foto: Presseamt Münster/Angelika Klauser)

Der Anlass: die „Dialoge zum Frieden“; die Reihe ist Teil der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum.

Sandfort hatte an unserer Hochschule Design und Berufliche Lehrerbildung mit dem Schwerpunkt Gestaltung studiert. Die Installation war erstmals 2009 bei den „Münster Morphosen“ zu sehen. Leiter des damaligen Studienprojektes war Prof. Norbert Nowotsch, mittlerweile im Ruhestand, der auch diesmal unterstützend tätig ist.

Zu sehen ist die Illumination „gegenwaertig“ bis Donnerstag (12. Oktober) von 19.30 bis 23.30 Uhr.

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