Schwermetalle aus Regenwasser filtern: Auszeichnung für Masterarbeit

Wie lassen sich Zink und Kupfer aus dem Regenwasser herausfiltern? Das hat Thorsten Schmitz vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster in seiner Masterarbeit untersucht und dafür den mit 2.500 Euro dotierten Rolf-Pecher-Preis 2017 erhalten.

Thorsten Schmitz (l.) erhält die Urkunde von Dr. Klaus Hans Pecher, Vorstand der Dr. Pecher AG. (Foto: Ruhr-Universität Bochum)
Thorsten Schmitz (l.) erhält die Urkunde von Dr. Klaus Hans Pecher, Vorstand der Dr. Pecher AG. (Foto: Ruhr-Universität Bochum)

„Es gibt verschiedene Substrate, wie zum Beispiel Eisenhydroxid. Damit reagiert Blei und Zink, wodurch sich die Konzentration der Schadstoffe im Wasser reduziert. Diese Rückhaltewirkung verschiedener Substrate habe ich analysiert“, sagt Schmitz.

Ziel der Filtration von Oberflächenabflüssen ist es, Partikel, die an Schwermetalle gebunden sind, zurückzuhalten. Das gilt aber auch für Anteile dieser Schwermetalle, die gelöst vorliegen. Hier versagen konventionelle Methoden, sagt Prof. Dr. Helmut Grüning, Betreuer der Masterarbeit.

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