RuCTFE 2017: Hacken, bis die Köpfe rauchen

Den ganzen Tag am Laptop und hacken, was das Zeug hält: Das ist der Hackerwettbewerb RuCTFE. Knapp 20 unserer Studierenden sind gegen mehr als 150 andere Teams aus der ganzen Welt angetreten.

Teamwork und volle Konzentration sind beim Hackerwettbewerb RuCTFE gefordert. (Foto: FH Münster/FB Elektrotechnik und Informatik)
Teamwork und volle Konzentration sind beim Hackerwettbewerb RuCTFE gefordert. (Foto: FH Münster/FB Elektrotechnik und Informatik)

Das Prinzip: Jedes teilnehmende Team kümmert sich um sechs Programme, die im Wettbewerb parallel laufen und diverse Sicherheitslücken aufweisen. Genau diese Sicherheitslücken müssen die Hacker bei den anderen Teams angreifen. Zum Beispiel in einem Chat-Service verschlüsselte Benutzer-Accounts knacken, oder öffentliche und private Dateien von einem Onlinespeicher wie einer Cloud klauen.

„Diese beiden Aufgaben haben wir sehr gut hinbekommen“, berichtet Anna Gillert, die bei Prof. Dr. Sebastian Schinzel im Labor für IT-Sicherheit arbeitet und bei jedem Hackerwettbewerb mit von der Partie ist. Die Teilnahme unseres Teams vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik hat Christian Dresen mit einigen Helfern koordiniert. „Aber leider haben uns einige Netzwerkprobleme zu schaffen gemacht, sodass wir letztlich nur im oberen Drittel gelandet sind. Nächstes Mal wollen wir uns wieder auf den vorderen Rängen platzieren.“

Trotzdem ist der RuCTFE immer ein Highlight im Semester. Die Stimmung ist einfach einmalig, wenn alle in ihre Codes vertieft vor den Laptops sitzen und nach neun Stunden Dauer-Hacking die Köpfe rauchen. „Schön war auch, dass dieses Jahr ein paar Neue teilgenommen haben, die durch den Hochschultag auf die Aktion aufmerksam geworden sind“, erzählt Gillert. „Dabei machen sie gerade noch ihr Abitur. Es ist super, wenn die Leute Spaß daran haben und schon früh mit unserem Fachbereich in Kontakt kommen!“

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