Vortrag am 17. Januar: „Dschihad 2.0 – Digitale Inszenierung von Gewalt“

Die Vorlesungsreihe GUDialog startet spannend ins neue Jahr: Am 17. Januar spricht Prof. Dr. Susanne Schröter unter dem Stichwort „Dschihad 2.0“ über die digitale Inszenierung von Gewalt. 

Prof. Dr. Susanne Schröter hält am Mittwochabend den Vortrag „Dschihad 2.0 – Digitale Inszenierung von Gewalt“. Die Ethnologin ist die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) und Direktorin des Instituts für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt. (Foto: Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt)
Prof. Dr. Susanne Schröter hält am Mittwochabend den Vortrag „Dschihad 2.0 – Digitale Inszenierung von Gewalt“. Die Ethnologin ist die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) und Direktorin des Instituts für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt. (Foto: Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt)

Denn islamistische Gruppierungen nutzen häufig neue Medien für ihre Kommunikationsstrategie – mit dem Ziel, jungen Menschen für ihre Zwecke anzuwerben. In Ansprachen, Predigten und Liedtexten ordnen sie die Welt in ein Freund-Feind-Schema ein, das sich in der Aussage verdichtet, der „Westen“ führe einen Krieg gegen die Muslime. Jeder Anschlag ist so gesehen Selbstverteidigung. Die verbalen Botschaften werden durch visuelle Inszenierungen heroischer Kämpfer ergänzt, die sich an Vorlagen aus Computerspielen oder Abenteuerfilmen anlehnen. Dies wird die Ethnologin Prof. Dr. Susanne Schröter der Goethe-Universität Frankfurt erklären, die dort unter anderem auch das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) gegründet hat und leitet.

Die Veranstaltung an unserem Institut für Gesellschaft und Digitales (GUD) beginnt am Mittwoch (17. Januar) um 18 Uhr im Hörsaal des Fachbereichs Design, Leonardo-Campus 6. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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