Gemeinsam gegen den Krebs: Harvard Medical School kooperiert mit FH Münster

Krebs noch besser bekämpfen – das ist das Ziel eines Forscherteams um Prof. Dr. Thomas Jüstel vom Fachbereich Chemieingenieurwesen. Unterstützt werden die Wissenschaftler von der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts.

Prof. Dr. Thomas Jüstel (l.), FH Münster, und Dr. Martin Purschke, Harvard Medical School, forschen seit Anfang 2016 gemeinsam an der Optimierung der Strahlentherapie bei Krebserkrankungen. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
Prof. Dr. Thomas Jüstel (l.), FH Münster, und Dr. Martin Purschke, Harvard Medical School, forschen seit Anfang 2016 gemeinsam an der Optimierung der Strahlentherapie bei Krebserkrankungen. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Die beiden Forschungseinrichtungen arbeiten seit Anfang 2016 zusammen. Die Idee: Winzige Nanopartikel in den menschlichen Körper einführen. Diese bleiben selektiv an den bösartigen Krebszellen haften und werden dann mit Röntgenstrahlung bestrahlt. Dadurch geben die Nanopartikel UV-C Strahlung ab und greifen damit das Erbgut der Krebszellen an. Herkömmliche Strahlentherapien könnten damit sehr viel zielgerichteter und effektiver sein – und das mit geringeren Nebenwirkungen. Inzwischen führt die Harvard Medical School Labortests mit diesen Partikeln an Krebszellen durch.

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