Steinfurter Hörsaal Slam: Liebe als Motherboard – oder als Virus?

Am Dienstagabend (10. April) startete der dritte Hörsaal Slam auf unserem Steinfurter Campus. Mehr als 200 Studierende und Externe hörten zu und stimmten ab.

Insgesamt sechs Slamerinnen und Slamer zeigten dem gut gelaunten Publikum, welche Themen sie gerade beschäftigten. Und die reichten vom Kinderkriegen über Asylverfahren des Mitbewohners bis hin zur Beatboxing-Imitation einer Trompete. Moderator und Gute-Laune-Garant Jens Kotalla führte durch den Abend, organisiert hatten den Slam der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und der Gemeinsame Fachschaftsrat Steinfurt.

Letztendlich stellten sich Simeon Buß und Florian Stein dem Wettkampf um den Titel „Master of WortSport“. Buß demonstrierte per iPoet 7, dem sprachgesteuerten Poeten der Zukunft, dass das Verhältnis von Kontrolle in unserem Alltag mitunter sehr verdreht sein kann: „Aktivieren Sie Ihren iPoet mit ,Oh mein König‘!“ Stein hingegen erzählte von zwei Robotern, die in der zukünftigeren Zukunft, Futur III, mit ihrem Wissensaustausch über Liebe für qualmende Getriebe sorgen. Ist die Liebe das Motherboard, das allen inne wollt, und wenn Soft- und Hardware passen, zu einem Premium-Update führen? Oder ist die Liebe eher ein Virus? „Niemand der Menschen las die Nutzungsbedingungen …“ Dafür gab es zum Schluss die größte Applausrakete – und so ging der Titel des Abends dieses Mal nach Bochum.

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