Ausstellung: Würdiger Wohn- und Lebensraum für Menschen auf der Flucht

Menschen auf der Flucht brauchen Zufluchtsorte. Denn sie bieten Schutz und helfen bei der Integration in eine neue Umgebung und Kultur. Welche Rolle dabei Architektur spielt, zeigt die Ausstellung „Zufluchtsorte“ im Foyer der Bezirksregierung.

Die Ausstellung macht zum Thema, wie nach den Strapazen der Flucht die Integration in eine neue Umgebung und Kultur gelingt, wie würdiger Wohn- und Lebensraum geschaffen werden kann und welche Rolle dabei die Architektur spielt. Dem nähern sich Architekturstudierende unserer Hochschule in ihren Arbeiten ganz unterschiedlich. Neben einem kleinen Aussichtsturm präsentieren sie zum Beispiel eine rollende Kita für Flüchtlingskinder, ein Modell für ein Internat für minderjährige Flüchtlinge und das „Shelter tool kit“, ein Hilfspaket mit grundlegenden Materialien und Werkzeugen für die Errichtung eines temporären Lebensraumes. Auf großen Plakaten, die an Bauzäunen montiert sind, zeigen die Studierenden ihre Projekte.

Konzipiert hat die Ausstellung Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe, gemeinsam mit Studierenden und Kollegen der MSA sowie Münster Marketing und der Allianz für Wissenschaft.

Wer die Projekte sehen möchte, hat dazu bis zum 20. Juli Gelegenheit. Bis dahin ist die Ausstellung werktags von 7:30 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Schon am Dienstag (10. Juli) folgt ein weiterer Programmpunkt: Dann findet die Podiumsdiskussion „Zufluchtsorte – Räume im neuen Land: heilsam, offen, verständlich“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Saal der Bezirksregierung, Domplatz 1-3.

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