Unsere Elektrotechniker vermessen mit Sensorik-Projekten die Umwelt

Es ging um CO2, Botanik, effiziente Kühlschränke und Modelleisenbahnen: Bei Prof. Dr. Konrad Mertens haben Studierende unseres Fachbereichs Elektrotechnik und Informatik Sensorik-Projekte durchgeführt.

Und dabei sind sie auch richtig kreativ geworden. „Ein Problem bei uns war die hohe Temperatur der Abgase. Zur Messung mussten wir sie zunächst herunterkühlen“, berichtet Torben Pallutt, der zusammen mit Luca Hobers und Emre Köse CO2-Emissionen untersucht hat. Die Lösung: Ein Schlauch leitet die Abgase durch eine mit Eiswürfeln gefüllte Kühltasche.

Bei verschiedenen Testfahrten durch die Stadt und übers Land stellte sich übrigens heraus, dass das Auto fast die doppelte Menge an CO2, die im Datenblatt des Autoherstellers angegeben ist. „Das zeigt, wie notwendig realitätsnahe Abgasuntersuchungen sind“, sagt Hobers. 

„Schön an den verschiedenen Projekten ist der Ideenreichtum und der hohe Einsatz der Studierenden“, freut sich Prof. Mertens. „Sie gehen den Dingen durch eigene Untersuchungen auf den Grund. Dies ist in Zeiten von Fake News und Fake Facts eine gute Nachricht.“

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