Sicherheitskonzept für das Internet der Dinge

Theresa Bettmann promoviert an unserem Fachbereich Wirtschaft und forscht an einem vielseitig einsetzbaren Sicherheitskonzept für das Internet der Dinge (IoT). Dabei will sie auch Blockchains berücksichtigen.

„Gerade in der Industrie ist es so: Kommt es zu Komplettausfällen von Maschinen, entsteht bei den Unternehmen ein hoher Kostenschaden”, erklärt die 30-jährige Wirtschaftsinformatikerin. Deshalb versucht sie die Frage zu beantworten, wie man die IoT-Systeme und vor allem deren Software so gestalten kann, dass diese möglichst störungsunanfällig sind. „Letztendlich sollen die Systeme bei Störungen und Ausfällen automatisch in einen festgelegten Zustand fahren. Und in diesem Zustand soll noch etwas Funktionalität vorhanden sein, damit nicht direkt bei Ausfall einer Komponente ein Totalausfall des gesamten IoT-Systems entsteht.“

Aktuell sichtet Bettmann Literatur und stellt zusammen, welche Sicherheitskonzepte es unteranderem für die Cloud, die Industrie 4.0 und auch für Blockchains bereits gibt und wie sie vielleicht auf das Internet der Dinge anwendbar sind. Daraus wird sie entweder mehrere Ansätze verknüpfen oder eigene Strategien entwickeln, um die Systeme bei Problemen in einen festgelegten Zustand zu versetzen und die Wirksamkeit der Maßnahmen nachzuweisen. „Es soll ein Katalog mit konkreten Maßnahmen entstehen, wobei diese über Prototypen mittels Messungen, Simulationen und Berechnungen überprüft werden sollen“, erklärt die Spezialistin für Massenverarbeitung von Daten. „Denn mir ist es wichtig, dass ich nicht fürs Papier arbeite, sondern für die Praxis!“

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