Unsere Maschinenbauer entwickeln Feldroboter

Zehn Studierende von unserem Fachbereich Maschinenbau wollen nächstes Jahr am Field Robot Event teilnehmen. Darum entwickeln sie gerade einen Prototyp, der viele verschiedene Agrar-Aufgaben in einem Maisfeld erledigen muss. Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich willkommen!

Wie die konkreten Aufgaben aussehen werden, die der Roboter absolvieren muss, das verkünden die Veranstalter Ende des Jahres. Die Vorbereitungen laufen trotzdem schon auf Hochtouren. Gerade arbeitet Masterstudent Piet von der Meulen unter anderem daran, dass der Agrarroboter autonom durchs Feld kommt, Maispflanzen identifizieren und umfahren kann, und natürlich am Ende der Maisreihe wendet.

Ein weiterer Bearbeitungspunkt: Das Fahrwerk. „Von dem ursprünglichen Bausatz sind eigentlich nur noch die Bleche da“, sagt Dr. Jochen Korn, der das Projekt am Fachbereich leitet. „Auch die Räder samt Profil sind Eigenkonstruktionen für das Wettbewerbsfahrzeug“, ergänzt Masterstudent Jan Kiewit. Das Team arbeitet parallel: Der Prototyp ist für Versuche und Ideen da, das Wettbewerbsfahrzeug konstruiert Julian Zurstraßen gerade am PC.

Für das muss auch noch eine schlaue und präzise Steuerung für den Greifarm vorne her. Um die kümmert sich Constantin Eckes. „Später soll sich der Roboter ganz alleine positionieren und mit einem integrierten Laser auf Unkraut reagieren können“, sagt der Maschinenbauinformatiker. Sein Kommilitone Marc Funcke baut derweil eine Platine, die die Temperatur vom Motor und vom Akku überwachen soll, denn die liefen bei längeren Fahrten gerne mal heiß.

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