Wirtschaftsinformatik-Erstsemester lernen mit Karl spielerisch programmieren

Karl ist ein virtueller Informatik-Hamster, der sich am Anfang nur linksherum drehen, ein Korn aufheben, es ablegen und einen Schritt nach vorne machen konnte. Drei Tage lang haben die Kursteilnehmer mehr und mehr Fähigkeiten für ihn erarbeitet.

Und das geschah in einer ganz lockeren Atmosphäre, viele Fragen wurden gestellt. Denn die Veranstaltung „Einführung in die Programmierung“ war extra für Studierende gedacht, die keine oder bislang nur wenig Programmiererfahrung haben. Es fand sich immer jemand, der nach den einzelnen Arbeitsphasen eine Lösungsmöglichkeit vorstellen wollte und sein Notebook an den Beamer anschloss. Die Basics hatten alle schnell drauf.

Und der Kurs ist für noch mehr da. „Für mich sind die Inhalte komplett neu und recht schwierig, aber ich habe ja Leute neben mir, die’s können“, sagt Christian Dörschug. „Wir studieren alle Wirtschaftsinformatik, und da ist diese Veranstaltung genau richtig, um neue Leute kennenzulernen. Das gehört für mich zum Studium auch einfach dazu.“

Konrad Schneid hat die Veranstaltung dieses Jahr geleitet. „Der Kurs existiert jetzt seit fünf Jahren. Ich habe die Inhalte noch in einem Modul während des Studiums gelernt – damals gab’s aber noch keinen Hamster, den wir herumschicken mussten, sondern den Roboter Karel aus Standford.“

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