Messe „Planen, Bauen, Betreiben“: Studis treffen auf potenzielle Arbeitgeber

Für angehende Bauingenieure, Architekten, Facility Manager oder Energie-, Gebäude und Umwelttechniker bieten sich ganz unterschiedliche Berufsfelder. Viele hat man als Studierender gar nicht im Blick. Mit der Messe „Planen, Bauen, Betreiben“ schaffte der Fachbereich Bauingenieurwesen Abhilfe: 40 Unternehmen, die die gesamte Bandbreite der möglichen Arbeitsgebiete in der Baubranche repräsentierten, stellten sich den Nachwuchsingenieuren als potenziellen Arbeitgeber vor.

Markus Göpel hatte die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal organisiert. Die Messe richtet sich bewusst nicht nur an angehende Bauingenieure, sondern genauso an Studierende anderer Studiengänge aus der Baubranche: Architektur, Immobilien- und Facility Management sowie Energie-, Gebäude und Umwelttechnik. „Denn die Ingenieure der verschiedenen Fachrichtungen müssen auch in der Praxis zusammenarbeiten“, sagt Göpel.

Für die zukünftigen Fachkräfte bieten sich vielfältige Arbeitsfelder, zum Beispiel in Bauunternehmen, Ingenieur- oder Planungsbüros, in der Immobilienverwaltung oder im öffentlichen Bereich. Die Messe vermittelte hierüber einen umfassenden Überblick. „Viele Studierende wissen gar nicht, dass etwa das Universitätsklinikum Münster eine eigene Bauabteilung hat, wo sie später arbeiten könnten“, erläutert Göpel.

Insgesamt 40 Unternehmen – die meisten davon aus der Region – nutzten die Gelegenheit, sich in dem Messezelt vor dem Fachhochschulzentrum als Arbeitgeber vorzustellen. Manfred Brügge von der Gullert und Wilke GmbH war im letzten Jahr schon als Gast dabei und hat sich dieses Jahr entschieden, als Aussteller mitzumachen, um geeignete Bewerber zu finden. „Wir suchen schon länger nach Bauingenieuren, aber es ist extrem schwierig, welche zu bekommen.“ Auch für DB Netze, die Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn, sind Messen ein wichtiger Kanal, um Fachkräfte zu finden.

„In der Baubranche ist der Fachkräftemangel ein echtes Problem“, so Göpel. Die Nachfrage nach Absolventen sei sehr groß und die Unternehmen seien sehr daran interessiert, Kontakte zu den Studierenden zu knüpfen. „Wir hatten auch noch potenzielle Aussteller auf der Warteliste, denen wir absagen mussten.“

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