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Bessere Luftströmung

Labor für Strömungstechnik der FH Münster und Bernd Münstermann GmbH & Co. KG als Wettbewerbs-Finalisten des Innovationspreises gewürdigt


Münster/Steinfurt/Telgte (9. März 2018). „Erfolg durch Kooperation“ lautete das Motto des diesjährigen Innovationspreises des Netzwerkes ZENIT e.V. Gesucht waren Kooperationen, in denen gemeinsam innovative Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden konnten.

NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Prof. Dr. Andreas Pinkwart war Schirmherr des Wettbewerbs. Für ihre Teilnahme als Finalisten zeichnete er Prof. Dr. Hans-Arno Jantzen vom Labor für Strömungstechnik der FH Münster und das Unternehmen Bernd Münstermann aus. Gewürdigt wurde damit die gelungene Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer mechanischen Lösung zur Verbesserung der Luftströmung in Trocknungsanlagen und die Entwicklung einer Software für die Auslegung kleiner und effizienter Anlagen. Dieses Verfahren soll Produkte deutlich schneller aufheizen als konventionelle Technologien. Konkret ging es um die Entwicklung einer effizienten Trocknung für durchströmbare Produkte wie etwa Autoabgaskatalysatoren.

„Durch das neue Verfahren kann der Fertigungsprozess deutlich schneller und mit einem erheblich reduzierten Energieverbrauch ablaufen“, erklärt Jantzen. Mithilfe von Simulationen im Strömungslabor war die optimale Luftführung berechnet worden. Durch spezielle mechanische Einbauten ließ sich der Anteil der Luft, der durch die Produkte strömt, vergrößern. Je mehr Heißluft durch das Produkt geführt werden kann, desto schneller ist der Trocknungs- oder Aufheizprozess. Außerdem wurde ein Computerprogramm entwickelt, das für unterschiedliche Anlagen die optimale Luftführung berechnet.


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