Neue Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften

Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann von der FH Münster engagiert sich an der Spitze der interdisziplinären Fachgesellschaft


Münster (25. März 2021). Immer mehr Menschen brauchen Unterstützung, wenn sie erkranken oder einen Unfall hatten. Oft ist es nur durch eine gute Therapie möglich, das alltägliche private oder auch berufliche Leben wieder selbstständig zu bewältigen – und eine zentrale Rolle spielt dabei die Rehabilitation. „Sie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung und wird wegen unserer alternden Gesellschaft und der zunehmenden Zahl von Menschen mit chronischen Beeinträchtigungen immer häufiger auch als Gesundheitsstrategie des 21. Jahrhunderts bezeichnet“, sagt Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann von der FH Münster.

Die Hochschullehrerin lehrt und forscht am Fachbereich Gesundheit. Transfer und Interdisziplinarität sind die Themen, die die Rehabilitationswissenschaftlerin in Theorie und Praxis in den Mittelpunkt stellt. Ihre Expertise bringt sie in lokalen und überregionalen Gremien ein, wie in der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW). Nun ist sie bei der Online-Mitgliederversammlung nach drei Jahren als Vorstandsmitglied zur Vizepräsidentin gewählt worden.

„Dies ehrt mich natürlich sehr. Davon profitiert auch meine Arbeit an der Hochschule. Und es ist mir persönlich ein Anliegen, an der Weiterentwicklung der Reha-Wissenschaften mitzuwirken“, sagt die 48-Jährige. Denn in der DGRW arbeite sie mit Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Bereichen der Reha-Praxis und Reha-Forschung zusammen, die alle ein Ziel verfolgen: die Forschung, die Ausbildung und damit die Versorgung in der Praxis weiter voranzutreiben.

Zum Thema: Die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW) vereinigt professions- und disziplinübergreifend Personen, Organisationen und Institutionen, die in der oder für die Rehabilitation wissenschaftlich aktiv sind. Die Mitglieder berücksichtigen dabei besonders die Perspektive der Menschen mit drohenden oder bestehenden Beeinträchtigungen in ihren verschiedenen Lebenslagen, greifen Herausforderungen der Rehabilitationspraxis auf und verstehen den interaktiven Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis als wichtigen Bestandteil des Fachs.


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