Digitale Medien und Nachbarschaft im ländlichen Raum

Projektteam vom Fachbereich Sozialwesen der FH Münster setzt Befragung in zwei Ortsteilen von Greifswald fort


Münster/Greifswald (7. September 2021). Haben digitale Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de und WhatsApp-Gruppen positive Effekte auf das nachbarschaftliche Zusammenleben? Damit beschäftigt sich das Projekt „Digitales Dorfleben“ am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster. Um die Effekte zu ermitteln, führt das Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach in acht unterschiedlichen Regionen in Deutschland Umfragen durch, wie im letzten Herbst beispielsweise in Metelen und Wettringen im Kreis Steinfurt.

Jetzt wird die Befragung in Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt. In Wieck und Ladebow, zwei ländlichen Ortsteilen des Kreises Greifswald, verteilt am Donnerstag und Freitag (9./10. September) ein Team um Projektmitarbeiterin Katrin Rosenberger Fragebögen, die im Laufe der nächsten Tage per Hand oder online ausgefüllt werden können.

„Die bisherigen Ergebnisse werden wir auf einer Veranstaltung vor Ort vorstellen und mögliche Ideen für Wieck und Ladebow mit Anwesenden diskutieren“, so Rosenberger. „Je mehr sich beteiligen, umso aussagekräftiger sind die anonymisierten Angaben. Letztendlich dienen sie dazu, die Zukunft von Ortschaften wie Wieck und Ladebow aktiv mitzugestalten.“

Zum Thema: „Digitales Dorfleben“ ist im März 2020 gestartet und läuft noch bis 2023. Das Projekt ist an das Institut für Gesellschaft und Digitales (GUD) der FH Münster angegliedert und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Alle Informationen über das Projekt, aktuelle Ereignisse und fortlaufende Projektergebnisse sind auf digitales-dorfleben.de und auf twitter.com/DDorfleben zu finden.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken