128 Seiten für das Kulturgut Spiel

Studierende gestalten für den Erfinder des Klassikers „Das verrückte Labyrinth“ ein Buch


Münster (4. August 2010). „Das verrückte Labyrinth" ist ein Spieleklassiker. Sein Erfinder, Prof. Dr. Max J. Kobbert, schrieb nun das Buch „Kulturgut Spiel". Die kreativen Ideen für die Gestaltung lieferten Studierende des Fachbereichs Design an der Fachhochschule Münster.

Zu verdanken ist dies Magdalena Petkova. „Ich hatte mir nur Anregungen für ein Referat holen wollen", berichtet die Studentin über ihre Begegnung mit Kobbert, der bis 2009 noch einen Lehrauftrag am Fachbereich Design hatte. Die Schilderungen des Spieleerfinders und Wahrnehmungspsychologen hätten sie aber nachhaltig beeindruckt. Ihre Aufforderung an Kobbert: „Sie sollten ein Buch schreiben." Und das tat er dann auch. Auf 128 Seiten schildert er die kulturelle Bedeutung und Geschichte des Spiels.

Das visuelle Konzept und die Illustrationen übernahm eine studentische Projektgruppe unter der Leitung von Diplom-Designer Paul Plattner-Wodarczak. Die Fotos lieferte Kobbert aus seinem umfangreichen Fundus an historischen Spielematerialien.

Für die Veröffentlichung fand das Team mit dem Daedalus Verlag ein Unternehmen aus Münster. Inzwischen ist das Buch erschienen. „Die Sache wurde immer runder und schöner", so der 66-jährige Autor. Er sei glücklich über die Veröffentlichung und hoffe auf eine Fortsetzung. Verleger Joachim Herbst lobte den Teamgeist der Studierenden. „Die Herstellung hat auch etwas von einem Spiel, man muss Teamgeist beweisen und in der Mannschaft spielen können."


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