Dualer Modellstudiengang hat sich etabliert

Bachelor „Therapie- und Gesundheitsmanagement“ ist praxisnah und bietet zwei Abschlüsse


Münster (29. September 2011). "Der Studiengang bietet den formalen Abschluss, der notwendig ist für eine weitere Professionalisierung." Damit benannte Ute Mattfeld vom Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten (ZVK) während der Feierstunde zum ersten erfolgreichen Jahr des Modellstudiengangs „Therapie- und Gesundheitsmanagement" ein übergeordnetes Ziel. Eingeladen hatte die Schule für Physiotherapie des Universitätsklinikums Münster (UKM). Zusammen mit der UKM-Schule für Logopädie und der Fachhochschule Münster hatte sie den Bachelorstudiengang im vergangenen Wintersemester ins Leben gerufen. In der Alten Medizinischen Klinik blickten die Initiatoren, Lehrkräfte und Studierenden nun auf die Entwicklungen der ersten beiden Semester zurück.

Margot Overbeck, leitende Lehrerin der Schule für Physiotherapie, eröffnete die Feierstunde und gab einen Überblick über Organisation und die bisherige Entwicklung. Prof. Dr. Friederike Störkel von der Fachhochschule Münster, die dieses Bachelorangebot zusammen mit ihrem Kollegen Prof. Dr. Marcellus Bonato leitet, betonte die akademische Aufwertung und den engeren Praxisbezug, die der Studiengang durch den Schulterschluss der verschiedenen Akteure erhalte. „Unterstützt durch ein hervorragendes Mentorensystem bekommen die Studierenden Zugang zu allen Klinikbereichen", sagt Störkel, die darin ein bislang einzigartiges Modell sieht, das wissenschaftliche Kompetenzen und Praxisnähe zusammenbringt. Die Absolventen erwerben mit dem Studium zwei Abschlüsse - die staatliche Anerkennung als Therapeut und den akademischen Grad „Bachelor of Science".

Der Wandel im Gesundheitswesen und die demografische Entwicklung erforderten heute mehr Qualifikationen, als es die praktische Schulausbildung bislang zu leisten imstande gewesen sei, sagte Bonato. Führungsaufgaben, wirtschaftliches Denken und die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in den Behandlungsalltag zu integrieren, würden für die Mitarbeiter im Gesundheitssektor immer wichtiger und seien ein Grund für den gestiegenen Bedarf an Professionalisierung. Hier setzt der Studiengang an und ergänzt die bisher grundständige Ausbildung optimal. Deshalb kann er künftig als ein Modell für andere Standorte dienen.


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