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Ein großes Stück Autonomie

FH Münster erhält als erste Fachhochschule bundesweit die Systemakkreditierung


Präsidentin

Die Präsidentin der Fachhochschule Münster, Prof. Dr. Ute von Lojewski, sieht die Systemakkreditierung als Bestätigung einer herausragenden Leistung des zentralen Qualitätsmanagement-Teams und der Fachbereiche.

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Münster (22. November 2011). Als erste Fachhochschule in Deutschland hat die Fachhochschule Münster den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich absolviert. Die Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) hat der Hochschule heute (22. November) nach 18-monatiger Begleitung und Prüfung das offizielle Akkreditierungssiegel verliehen. Hinter der sperrigen Vokabel verbirgt sich ein „großes Stück Autonomie", wie FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski in einer ersten Stellungnahme erklärte. „Wir können im Gegensatz zu anderen Hochschulen künftig unsere Studiengänge selbst akkreditieren - ohne Begutachtung durch externe Agenturen."

Stimmt die Qualität des gesamten Systems einer Hochschule, entsprechen auch die daraus hervorgehenden Studiengänge den Anforderungen. So lautet die Philosophie hinter der Systemakkreditierung. Allein die Hürde, als Hochschule für eine solch ganzheitliche Beurteilung in Betracht zu kommen, ist immens hoch.

Die Fachhochschule Münster hatte bereits seit einigen Jahren ihr Qualitätsmanagement vorangebracht, als sie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als eine von vier deutschen Hochschulen dafür 2008 auszeichnete. Im Mai 2010 resultierte daraus der Antrag auf Systemakkreditierung. In der Folge stellte AQAS das Qualitätsmanagement der Hochschule in zahlreichen Begehungen und Expertenrunden auf den Prüfstand. „Und nun endlich sind wir am Ziel", freute sich Präsidentin von Lojewski. Die Verleihung des Akkreditierungssiegels sehe sie als Bestätigung einer herausragenden Leistung des zentralen Qualitätsmanagement-Teams in enger Kooperation mit den Fachbereichen, die einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hätten.

Ihre Erfahrungen aus dem Prozess gibt die Fachhochschule Münster in der kommenden Woche am Donnerstag (1. Dezember) an Vertreter zahlreicher Hochschulen aus NRW und anderen Bundesländern weiter. Zu diesem Workshop hat auch NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ihr Kommen angekündigt.


Zum Thema: Systemakkreditierung


Die Systemakkreditierung bietet Hochschulen die Möglichkeit, ihr Konzept zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre zertifizieren zu lassen. Dabei muss der Nachweis erbracht werden, dass das System der Hochschule die Einhaltung der formalen Vorgaben für Bachelor- und Masterstudiengänge sicherstellt und die gleiche Qualität gewährleistet wie bei der Akkreditierung von einzelnen Studienprogrammen durch externe Agenturen.

Das setzt voraus, dass die Hochschule ein hochschulweites System zur Qualitätssicherung eingeführt hat. Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihr Qualitätssicherungssystem im Bereich von Studium und Lehre geeignet ist, das Erreichen dieser Qualitätsstandards zu gewährleisten. Bislang hat die Universität Mainz als bisher einzige Hochschule die Systemakkreditierung erhalten.





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