Absolventen der Fachhochschule Münster erhalten Förderpreise

Arbeitsgemeinschaft Industriebau zeichnet Gewinner während ihres Herbstfachforums aus


Eduard Kliewer, Michael Pitzer
msa-Absolvent Eduard Kliewer (l.) erhielt für seine Masterarbeit „Licht als Planungsfaktor im Industriebau“ den Förderpreis der Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V., den Vorstandsmitglied Michael Pitzer überreichte.
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Münster (25. November 2011). Mit ihrem Förderpreis hat die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI) heute (25. November) zwei Absolventen des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Münster, der münster school of architecture (msa), ausgezeichnet. Während des Herbstfachforums der AGI erhielten Eduard Kliewer und Daniel Skrobek die ersten beiden Preise für ihre Abschlussarbeiten. Im Anschluss diskutierten die Fachleute aus Industriebau, Planungsbüros und Hochschulen über Aspekte von Ausbildung und Praxis, Nachhaltigkeit von Baukonstruktionen, das Bauvertragsrecht und das neue Automobilwerk der Daimler AG in Ungarn.

Beim Herbstfachforum stehen neben technischen Fragen die Anforderungen für die Ausbildung von Nachwuchskräften im Vordergrund. „Wir bilden an der msa Generalisten aus, die ein sehr breites Grundlagenwissen für die Profession des Architekten erhalten", sagte die Dekanin des Fachbereichs Architektur, Prof. Julia Bolles-Wilson, in ihrer Begrüßungsrede. Dazu zähle neben einer frühen Ausrichtung an der Praxis auch ein ausgeprägtes Verständnis für nachhaltiges Planen und Bauen. Das zeichne auch die Abschlussarbeiten der Preisträger aus, wie AGI-Vorstandsmitglied Michael Pitzer betonte, denn bei allen sei die hohe Praxistauglichkeit zu sehen.

Absolvent Eduard Kliewer erhielt für seine Arbeit mit dem Titel „Licht als Planungsfaktor im Industriebau" den ersten Preis. Besonders seine methodische Vorgehensweise und die praktische Umsetzbarkeit habe die Jury überzeugt, so Pitzer. Kliewers Masterthesis analysiert, wie eine tageslichtorientierte Architektur zum Beispiel mit lichtdurchlässigen Materialien dazu beitragen kann, das natürliche Licht der Sonne auch für Industriebauten optimal zu nutzen.

Der zweite Preis ging an Daniel Skrobek für seine Masterarbeit mit dem Titel „Traumfabrik - eine urbane Strategie für postindustrielle Strukturen am Beispiel von Opel in Bochum". Die Arbeit simuliert eine Strategie, mit der sich der stillgelegte Industriekomplex in einen neuen, funktionstüchtigen Stadtteil verwandeln ließe und berücksichtigt dabei energetische, ökonomische und ökologische Aspekte.

Den dritten Preis verlieh die Jury für die Bachelorarbeit „Nachträge im Bauvertrag" von Daniela Bluthardt, Studentin an der Hochschule Biberach. Diese ist mit der Fachhochschule Münster und vier weiteren Hochschulen Mitglied im Netzwerk der AGI.


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