Erdbeeren auf dem Liegestuhl

Institut für Berufliche Lehrerbildung zeichnete beim Fotowettbewerb zur Nachhaltigkeit Schüler und Studierende aus


Hände, Stromkabel, Geld, Nahrungsmittel
In der Studierendengruppe belegte das „Nachhaltigkeitsdreieck“ den 1. Platz“. (Foto: Nadine Grollmann, Anna Hoff und Claudia Bolte)
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Münster (15. Februar 2012). Kann man Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung fotografieren? Ja. Das bewiesen Studierende des Instituts für Berufliche Lehrerbildung (IBL) an der Fachhochschule Münster und Schüler des Anne-Frank-Berufskollegs in einem Wettbewerb, den das IBL ausgeschrieben hatte.

„Gemeinschaftsverpflegung und Nachhaltigkeit in Bildern darzustellen, das ist eine vertrackte Aufgabe", stellte Prof. Dr. Irmhild Kettschau bei der Preisverleihung klar. Aber, so die Hochschullehrerin am IBL, die 42 Schüler hätten sie in ihren 25 Beiträgen gut gelöst. Am besten sei dies Margarita Schilin, Ganna Kamarenko und Rebecca Ahmann gelungen - sie erhielten den 1. Preis für ihr Foto „Erdbeersaison". Die drei Schülerinnen, die am Berufskolleg im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales lernen, haben sich in ihrem Beitrag mit den saisonalen Produkten auseinandergesetzt. „Früchte wie Erdbeeren gehören zum Sommer und nicht in den Winter", erklärt Schilin, warum sich die Erdbeeren auf ihrem Foto im Liegestuhl aalen.

Den 1. Preis bei den Studierenden des IBL erhielten Nadine Grollmann, Anna Hoff und Claudia Bolte. Sie zeigen in ihrem Foto „Nachhaltigkeitsdreieck" den Zusammenhang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem, indem sie dafür die Symbole Geld, Stromkabel und Nahrungsmittel „sprechen" lassen. „Wir sind begeistert von der Reduktion des komplexen Themas auf die Stichworte Klimawandel, Verknappung von Ressourcen und das ungelöste Hungerproblem", lobte Philipp Brinkmann vom IBL. Damit sei die Gemeinschaftsverpflegung in einen globalen Kontext gestellt worden.


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