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Fachhochschule Münster gründet neues Institut

Forschungsgebiete des unterirdischen Bauens schließen sich zusammen


Münster (2. Oktober 2012). Mit dem neuen Institut für unterirdisches Bauen (IuB) bietet die Fachhochschule Münster künftig das gesamte Spektrum dieses Spezialgebiets in angewandter Forschung und Lehre an. Das Institut am Fachbereich Bauingenieurwesen verbindet die Fachgebiete Geotechnik, Tunnelbau und Verkehrsinfrastrukturen. Die Gründer, Prof. Dr. Frank Heimbecher, Prof. Dr. Martin Robert Lühder und Prof. Dr. Dietmar Mähner, sind ausgewiesene Experten für alle Bauformen unterhalb der Erdoberfläche. Sie sind in nationalen und internationalen Gremien, in der Drittmittelforschung sowie in der Beratung von Unternehmen erfolgreich tätig.

„Die Infrastrukturen für Verkehr, für die Energieversorgung, aber auch für die Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs verlagern sich zunehmend in den Untergrund. Deshalb stehen Innovationen zu Neubauprojekten im Fokus des Instituts", sagt Mähner. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit werde in der Instandsetzung und Ertüchtigung bestehender Bauwerke liegen, denn auch hier steige der Bedarf weiter, betont der Hochschullehrer.

„Ein hoher Technisierungsgrad und sicherheitstechnische Anforderungen machen zudem gesicherte Kenntnisse über die Wirksamkeit neuer Produkte und Verfahren notwendig - sowohl im Neubau als auch im Betrieb bestehender Bauwerke", ergänzt Heimbecher. Dazu werde das Institut mit Partnern aus Industrie, Forschung und Verwaltung kooperieren.

Als erste große Veranstaltung wird das neue Institut das Münsteraner Tunnelbaukolloquium 2013 ausrichten, das im kommenden Jahr zum zweiten Mal stattfindet.


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