Hochschulgemeinschaft des DRK-Kreisverbandes Münster erhält Förderpreis

Gruppe ist 2004 aus der Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe entstanden


Preisträger und Innenminister auf Bühne
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (l.) überreichte den Vertretern der Hochschulgemeinschaft des DRK-Kreisverbandes Münster die Auszeichnung zum 3. Platz und einen Scheck über 1.500 Euro. Von links: Dr. Hans-Peter Friedrich, Till Horstmann (DRK-Hochschulgemeinschaft, Münster), Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (DRK-Vizepräsidentin, Berlin), Gudrun Sturm (DRK-Geschäftsführerin, Münster), Dr. Uta Korte (DRK-Vorsitzende, Münster), Sandra Scheck (DRK-Hochschulgemeinschaft, Münster), Nina Heckmann (DRK-Hochschulgemeinschaft, Münster) sowie zwei Paten des Förderpreises. (Foto: Andreas Pein im Auftrag des Bundesinnenministeriums)

Münster (4. Dezember 2012). Die Hochschulgemeinschaft des DRK-Kreisverbandes Münster hat in der Kategorie „Jugend- und Nachwuchsarbeit" den 3. Platz beim Förderpreis „Helfende Hand 2012" des Bundesinnenministeriums belegt. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich übergab die Auszeichnung während einer Feierstunde in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin und überreichte einen Scheck von 1.500 Euro an die Vertreter der Hochschulgemeinschaft aus Münster. Entstanden ist sie 2004 aus der Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joachim Gardemann vom Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster.

In der Gemeinschaft haben sich Studierende verschiedener Fachrichtungen aus münsterschen Hochschulen unter dem Dach des Deutschen Roten Kreuzes zusammengeschlossen. Die Studierenden engagieren sich ehrenamtlich unter anderem im Bevölkerungsschutz und im Sanitätsdienst. Sie lernen in Grund- und Fachausbildungen, wie sie im Bedarfsfall Menschen evakuieren, betreuen und verpflegen. Sie sind ausgebildete Sanitäter, zum Teil auch Rettungsdienstler und Ärzte. So sind sie zusammen mit ihren Rotkreuz-Kollegen bei größeren Unglücksfällen für die Menschen in der Stadt Münster und darüber hinaus im Katastrophenschutz NRW aktiv.

In der Zusammenarbeit mit Gardemann und dem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe ist die Gemeinschaft regelmäßig an der sogenannten "Emergency Response Units"-Übung beteiligt, die fächerübergreifend auf dem Gelände der FH Münster in Kooperation mit der Uni Münster und dem DRK stattfindet. Dabei trainieren die Teilnehmer den Aufbau eines mobilen Zeltkrankenhauses und erhalten Informationen zur Praxis humanitärer Hilfseinsätze.

Zum Thema:
Der Preis "Helfende Hand" fördert ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. Ausgezeichnet werden Ideen und Konzepte, die das Interesse der Menschen für ein ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz wecken. Unternehmen, die ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter unterstützen, werden ebenfalls geehrt.


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