Als Deutsche beste Studentin in Kolumbien

Anne Limper-Menapace erhält Auszeichnung an der Universidad de La Sabana


Anne Limper-Menapace erhielt an der Universität de La Sabana in Kolumbien eine Auszeichnung als Beste ihres Jahrgangs. (Foto: FH Münster/privat)
Anne Limper-Menapace erhielt an der Universität de La Sabana in Kolumbien eine Auszeichnung als Beste ihres Jahrgangs. (Foto: FH Münster//privat)

Münster (9. April 2013). Ihr internationales BWL-Studium brachte Anne Limper-Menapace an die „Universidad de La Sabana" in Kolumbien. Von der Partnerhochschule der Fachhochschule Münster erhielt sie nun eine Auszeichnung als Beste des Jahrgangs. Die Hochschule verlieh den Preis damit zum ersten Mal an eine ausländische Studentin. Limper-Menapace schließt ihr Studium mit einem Doppelabschluss ab, den Titel der „Universidad de La Sabana" hat sie nun bereits in der Tasche.

Neben den guten Noten der Studentin des Deutsch-Lateinamerikanischen Studiengangs Betriebswirtschaft (CALA) spielte auch ihr Engagement eine Rolle: Zum einen übersetzt sie seit Jahren Briefe für die Hilfsorganisation Plan e.V., zum anderen war sie in Kolumbien bei „TECHO" aktiv. Diese Organisation versucht, die Situation in den Armenvierteln durch das Bauen von Häusern und Weiterbildung zu verbessern. „Ich denke, dass für die Auswahl das Gesamtbild von mir entscheidend war - ohne meine guten akademischen Leistungen hätte ich es auch nicht geschafft."

Die Abschlussfeier sei sehr festlich gewesen, so die 23-Jährige. „Ich hätte nicht damit gerechnet, die Auszeichnung zu bekommen, da mich die anderen 20 Studierenden am Auswahltag wirklich ausnahmslos beeindruckt haben. Deshalb war ich an dem Abend umso mehr überrascht und erfreut." Die Verleihung stellte für die gebürtige Buchholzerin den krönenden Abschluss ihres Auslandsstudiums dar: „Kolumbien ist ein tolles Land, das unglaublich viel zu bieten hat, meine Mitstudierenden und Professoren waren alle sehr qualifiziert und ehrgeizig." Wo sie später arbeiten möchte, weiß Limper-Menapace noch nicht. Aber eins steht für die angehende Betriebswirtin bereits fest: „Das Internationale will ich in meinem Leben nicht mehr missen."


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