Nachwuchswissenschaftler des RessourcenKolleg.NRW ausgezeichnet

Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft prämiert die besten Kongressbeiträge


DGAW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gerhard Rettenberger und die prämierten Teilnehmer
DGAW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gerhard Rettenberger (2.v.l.) und die prämierten Teilnehmer. Julia Geiping (4.v.l.), Peter Krämer (3.v.l.) und Sebastian Kaufeld (r.) promovieren derzeit im gemeinsam von FH Münster und RWTH Aachen getragenen RessourcenKolleg.NRW. (Foto: FH Münster/IWARU)
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Münster (15. April 2014). Beim vierten Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft" der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) gingen drei Auszeichnungen an das gemeinsam von der Fachhochschule Münster und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen getragene RessourcenKolleg.NRW. Julia Geiping und Peter Krämer, beide wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Wasser - Ressourcen - Umwelt (IWARU) an der FH Münster sowie Sebastian Kaufeld vom Institut für Aufbereitung und Recycling der RWTH Aachen, die derzeit im RessourcenKolleg.NRW promovieren, präsentierten auf der Tagung ihre Forschungsprojekte.

Kaufeld, der den Einfluss von Prozessparametern auf die Trennung von Stoffgemischen untersucht, erhielt den mit 500 Euro dotierten Preis für das beste Poster. Geipings Beitrag über die „Rückgewinnung kritischer Metalle aus Elektro- und Elektronikaltgeräten in mechanischen Aufbereitungsprozessen" wurde ebenfalls in der Kategorie „Beste Poster" ausgezeichnet. Ihr Kollege Krämer referierte über „Nahinfrarotgestützte Echtzeitanalytik für Ersatzbrennstoffe". Seine Präsentation wurde in der Kategorie „Beste Vorträge" prämiert.

Die rund 100 Teilnehmer von Hochschulen aus Deutschland und Österreich diskutierten zwei Tage in der Akademie Franz Hitze Haus über aktuelle Forschungsergebnisse und zukünftige Entwicklungen. „Die Veranstaltung bot sehr gute Möglichkeiten, um den Kontakt zwischen wissenschaftlichen Nachwuchskräften, Professoren und Vertretern aus der Wirtschaft zu intensivieren", so das positive Fazit von Prof. Dr. Sabine Flamme, vom Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Münster. Sie war in diesem Jahr verantwortlich für die Ausrichtung der jährlich stattfindenden Veranstaltung.


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