Glas trifft Textiles

1. Preis beim studentischen Ideenwettbewerb für Tobias Rabold


Entwurf
Belegte den 1. Preis bei einem Wettbewerb des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie: der Entwurf von Tobias Rabold. (Bild: Tobias Rabold)

Münster (21. Oktober 2014). Die Durchlässigkeit eines versteinerten Landschaftsteppichs und ein Objekt, fast nur aus Glas und Textil - damit überzeugte Tobias Rabold die Jury bei einem studentischen Ideenwettbewerb. Ausgeschrieben hatte ihn der Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. Er möchte für sein neues Hauptquartier im Gewerbepark Loddenheide „eine innovative Arbeitswelt mit Verwaltungs- und Konferenzbereichen, die die Idee des Textilen technisch und poetisch zum Ausdruck bringt". Dieser Aufgabe haben sich am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Münster, der Münster School of Architecture (msa), Masterstudierende in den Seminaren von Prof. Kirsten Schemel und Prof. Thomas Jürges gestellt.

„Darin haben sich die zukünftigen Architekten mit den Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Textil, Architektur und Textil sowie räumlichen Strategien ausgewählter Künstler und internationaler Modeschöpfer auseinandergesetzt", berichtet Schemel. Die Inspirationen seien in die Entwürfe eingeflossen. Fasziniert hätten die Jury vor allem jene Arbeiten, die „in ihrer gesamten räumlichen Struktur textile Konditionen zur Erscheinung brachten". So erhielten Ina Specht und Eva Lotta Danwerth den 2. Preis, weil es ihnen gelang, die szenische Leichtigkeit einer Landschaft aus Vorhängen herzustellen, die in den Dialog trete mit den Raumgrenzen der Außen- und Innenräume. Den 3. Preis teilten sich die Teams von Maike Ahling und Malte Flatau, Thorben Hanisch und André Siering sowie Luis O'Valle.


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