CALAs sind häufig Stipendiaten

An der FH Münster sind in einem kleinen Studiengang auffällig viele Studienstiftler eingeschrieben


Dass mit (v.l.) Noemi Jaekel, Theresa Rötzel und Ronja Fischer gleich drei CALA-Studentinnen in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen wurden, freut Studiengangsleiter Prof. Dr. Marcus Laumann. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
Dass mit (v.l.) Noemi Jaekel, Theresa Rötzel und Ronja Fischer gleich drei CALA-Studentinnen in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen wurden, freut Studiengangsleiter Prof. Dr. Marcus Laumann. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
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Münster (27. April 2016). Der Deutsch-Lateinamerikanische-Studiengang Betriebswirtschaft (CALA) der FH Münster hat mit 20 Studierenden pro Jahrgang eine eher überschaubare Größe. Drei von ihnen haben es nun geschafft, erfolgreich in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen zu werden. Prof. Dr. Ulrich Balz, Vertrauensdozent der Studienstiftung und Professor am Fachbereich Wirtschaft, findet das beachtlich: „Immerhin liegen wir damit bei 15 Prozent, der bundesweite Durchschnitt für die Aufnahme in die Studienstiftung liegt bei unter einem Prozent aller Studierenden. 15 Prozent ist eher die Quote in einem Doktorandenseminar an einer unserer Eliteunis.“ Um aufgenommen zu werden, erhielten die Kandidatinnen zunächst eine Empfehlung und durchliefen dann einen schwierigen Auswahlprozess.

Auch der CALA-Studiengangsleiter, Prof. Dr. Marcus Laumann, freut sich: „Das gesamte Team ist sehr stolz auf die Studierenden und den Studiengang. Das ist wirklich eine herausragende Quote in diesem Jahr." Natürlich sind auch die Studentinnen Noemi Jaekel, Theresa Rötzel und Ronja Fischer sehr glücklich über ihr Stipendium. Warum die Förderquote in ihrem Studiengang so hoch ist, erklärt Jaekel sich so: „Die ausgewählten CALA-Studierenden haben bereits ein Auswahlverfahren gemeistert, das Sprach- und Mathekenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen überprüft. Der Studiengang ist einzigartig und die Studierenden sind sehr motiviert.“ Theresa Rötzel ergänzt: „Wir CALAs engagieren uns vielseitig, sind interessiert an anderen Kulturen und haben keine Angst vor Herausforderung. Das entspricht auch dem Profil der Studienstiftung, das ‚Leistung, Initiative und Verantwortung‘ als wichtige Bestandteile beinhaltet.“

Die dritte Stipendiatin, Ronja Fischer, wurde als Jahrgangsbeste bereits von ihrer Schulleitung vorgeschlagen. Auch sie sieht viele Vorteile in dem Stipendium: „Neben der finanziellen Hilfe gibt es noch viele andere spannende Angebote. Ich war beispielsweise bei einer Sommerakademie in Süddeutschland dabei, wo ich mich mit den ‚Politiken der (Un)-Sichtbarkeit in Literatur und Medien‘ beschäftigt habe – also beispielsweise wie mit der argentinischen Diktatur in literarischen Werken umgegangen wird.“ Die Studienstiftung biete einem einen guten Rahmen, um über den Tellerrand zu schauen, findet die Stipendiatin.

Zum Thema:
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen.“


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