FH Münster gründet Institutsverbund „Ressourcen, Energie und Infrastruktur“

Zusammenschluss von IWARU, IuB und IEP unterstreicht große thematische Schnittmenge


Institutsangehörige Institutsverbund „Ressourcen, Energie und Infrastruktur“
Die Institutsangehörigen lernten sich bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung des neuen Institutsverbundes „Ressourcen, Energie und Infrastruktur“ kennen. (Foto: Foto+Art Wessels)

Münster/Steinfurt (29. Juni 2017). „Wir legen seit vielen Jahren ein besonderes Augenmerk auf unsere Kernprozesse Forschung und Transfer“, sagte Carsten Schröder, Vizepräsident für Forschungsmanagement und Transfer der FH Münster auf der Auftaktveranstaltung, „und wir haben immer dann großen Erfolg, wenn wir kooperieren.“ Aus diesem Grund sei die strategische Zusammenarbeit des Instituts für Wasser – Ressourcen – Umwelt (IWARU) mit dem Institut für unterirdisches Bauen (IuB) und dem Institut für Energie und Prozesstechnik (IEP) logische Konsequenz der hochschulstrategischen Ausrichtung. Ab sofort sind IWARU, IuB und IEP unter einem gemeinsamen Markendach vernetzt – und treten geschlossen als Institutsverbund „Ressourcen, Energie und Infrastruktur“ auf.

„Wir haben bislang schon einige Forschungsprojekte gemeinsam bearbeitet“, sagte Prof. Dr. Sabine Flamme, Sprecherin des IWARU. „Dass wir eine große Schnittmenge von Themen haben, wird durch unseren neuen Institutsverbund auch nach außen sichtbar.“ Nun gehe es darum, die strategischen Ziele festzulegen. „Was wollen wir in Forschung und Bildung erreichen? Wie funktioniert der Wissenstransfer zu unseren Studierenden? Wie viele Promotionen möchten wir unterstützen? Mit Fragen wie diesen werden wir uns in den nächsten Wochen beschäftigen“, so Flamme. Die Struktur der bisherigen Institute verändere sich insofern, als dass das IuB eine Arbeitsgruppe des IWARU wird. Letzteres heißt zukünftig Institut für Infrastruktur – Wasser – Ressourcen – Umwelt.

Die erste gemeinsame Veranstaltung im Fachhochschulzentrum (FHZ) diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen der verschiedenen Institutsangehörigen. So gehören dem Verbund nun über 20 Professoren, 77 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter sowie 63 Hilfskräfte an. Die jeweiligen Vorstandsmitglieder stellten IWARU, IuB und IEP vor, anschließend folgten Präsentationen aktueller Forschungsprojekte. „Wir wollen zusätzliche Möglichkeiten nutzen, um noch besser zu werden“, sagte Prof. Dr. Christof Wetter in seiner Funktion als Vertreter des IEP. Und auch Prof. Flamme verbreitete Aufbruchsstimmung. „Ob Wassertage, Münsteraner Tunnelbaukolloquium oder Steinfurter Bioenergiefachtagung – wir alle bringen Dinge voran. Wir sind nach außen hin sehr aktiv und wollen das unbedingt auch bleiben.“


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