Blackout – wenn der Gesellschaft der Strom ausgeht

Herbert Saurugg erläutert beim GUDialog an der FH Münster die Folgen eines langanhaltenden Stromausfalls


Münster (11. Dezember 2017). Das Telefon klingelt nicht, die Kaffeemaschine ist aus und die Kerzen brennen. Ein Stromausfall erscheint wie ein kurzer Urlaub aus dem modernen Alltag. Was aber, wenn der Stromausfall Tage oder Wochen anhält? Wie viel Zeit vergeht, bis die Notstromreserven unserer Krankenhäuser aufgebraucht sind, und welche Maschinen befördern das Trinkwasser in unsere Häuser?

Wie wichtig Infrastrukturen sind und welche Folgen ein Ausfall hat, erklärt Herbert Saurugg beim GUDialog an der FH Münster am Mittwoch (20. Dezember). Er demonstriert dabei die gesellschaftliche Abhängigkeit von den beiden wichtigsten Infrastrukturen, der Strom- und der Telekommunikationsversorgung und macht deutlich, wie wenig wir auf deren Ausfälle vorbereitet sind. Saurugg war 15 Jahre Berufsoffizier des österreichischen Bundesheeres und ist heute unter anderem Lektor für Vernetzung und Komplexität an der FH Technikum Wien.

Die Veranstaltung am Institut für Gesellschaft und Digitales (GUD) beginnt am Mittwoch (20. Dezember) um 18 Uhr im Hörsaal des Fachbereichs Design, Leonardo-Campus 6, in Münster. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Informationen zur interdisziplinären Reihe GUDialog finden interessierte unter www.fh-muenster.de/gud.

 

Zum Thema:
Von den zwölf Projekten, die sich im NRW-Förderwettbewerb „FH Struktur“ durchsetzen konnten, sind zwei von der FH Münster: Eines davon ist der Forschungsschwerpunkt „Gesellschaft und Digitales – Digitale Medien im Dienst der Reflexion und Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen“. Das Land investiert bis 2017 drei Millionen Euro in die ausgewählten zwölf Projekte, die sich fachübergreifend mit besonders zukunftsweisenden Fragestellungen befassen. Das Projekt an der FH Münster leiten Prof. Dr. Gernot Bauer sowie Prof. Dr. Sebastian Schinzel vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Prof. Tina Glückselig vom Fachbereich Design und Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani vom Fachbereich Sozialwesen


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