Wie die Familie hilft

Münsteraner Wochen gegen Rassismus: Prof. Dr. Joachim Gardemann von der FH Münster lädt zur Ausstellung ein


Aquarell Mutter mit Kind von Prof. Dr. Joachim Gardemann
Das Aquarell hat Prof. Dr. Joachim Gardemann nach seinem Balkan-Hilfseinsatz im Jahr 1999 erstellt. Es zeigt eine hoffnungsvolle Begegnung neben vielen traurigen. Das Bild und andere werden auf der Ausstellung „Die Bedeutung der Familie bei Flucht und Vertreibung“ zu sehen sein. (Grafik: FH Münster/Prof. Dr. Joachim Gardemann)

Münster (13. März 2018). Seine Bilder zeigen Menschen, die durch Kriege und Naturkatastrophen in Not geraten sind. Mit selbst gemalten Aquarellen hat Prof. Dr. Joachim Gardemann von der FH Münster die Eindrücke von den Begegnungen mit den Menschen festgehalten – auch, um mit den belastenden Erlebnissen besser umgehen zu können. Hilfseinsätze für das Deutsche Rote Kreuz hatten den Kinderarzt in den vergangenen zwei Jahrzehnten in die ganze Welt geführt, etwa nach Mazedonien, Ruanda, in den Sudan und nach Haiti.

„Was mich bei allen Einsätzen zutiefst beeindruckt hat, ist der Stellenwert der Familie für die physische und psychische Gesundheit bei Menschen in Not“, sagt der Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe, der muenster initiative on humanitarian action (miha). Diesem Thema widmet der Hochschullehrer die Ausstellung „Die Bedeutung der Familie bei Flucht und Vertreibung“, auf der eine Auswahl seiner Aquarelle zu sehen ist. Sie ist Teil der Münsteraner Wochen gegen Rassismus und wird am Sonntag (18. März) um 18 Uhr im Café Milagro in der Frauenstraße 3-6 in Münster eröffnet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung zur Ausstellungseröffnung ist per E-Mail unter humanitaere-hilfefh-muensterde nötig. Danach ist die Ausstellung bis Mitte Mai zu den Öffnungszeiten des Cafés zu sehen.

Veranstalter der Ausstellung sind Terre des Hommes, die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) sowie das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster.


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