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Jetzt erst recht: Gütesiegel ist Ansporn für FH Münster

Europäische Kommission bescheinigt der FH Münster ein modernes Personalmanagement und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten


Münster (19. März 2018). Auf den Lorbeeren ausruhen – das kommt für die FH Münster nicht infrage. Für die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung ihres Personalmanagements verlieh ihr die Europäische Kommission 2015 als eine der ersten deutschen Hochschulen das Gütesiegel „HR Excellence in Research“. Dieses definiert Entwicklungspotenziale in vier Handlungsfeldern: Grundsätze und ethische Prinzipien, transparente und faire Einstellungsverfahren, modernes Arbeitsumfeld, attraktive Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung. Seitdem setzt die Hochschule in allen Handlungsfeldern kontinuierlich Maßnahmen um. Und das so erfolgreich, dass die Europäische Kommission nun im Rahmen der Zwischenevaluation die Bestbewertung vergeben hat.

„Wir haben sehr gut abgeschnitten“, sagt Dr. Marc Lindart, der das Projekt an der FH Münster koordiniert. „Besonders wichtig ist uns bei der Umsetzung der direkte Austausch mit Wissenschaftlern, Gremienvertretern und Interessensgruppen, um bedarfsgerechte Angebote entwickeln zu können. In einem Aktionsplan haben wir 2015 die Punkte aufgelistet, wo zukünftig Verbesserungen angestoßen werden sollen. Einiges davon ist bereits erledigt, doch Vieles ist als kontinuierliche Aufgabe zu verstehen.“ Dass die Personalentwicklung an der FH Münster einen solch hohen Stellenwert hat, dafür sorgt auch der Hochschulentwicklungsplan (HEP). „Dort haben wir sechs strategische Entwicklungsfelder definiert, denen wir unsere besondere Aufmerksamkeit schenken wollen. Die Personalentwicklung zählt dazu“, sagt FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski.

Zu den bisherigen Erfolgen zählen etwa die Einrichtung neuer Karriereangebote unter dem Label „ERFOLGSWEGE FH Münster“, die Verbesserung von Auswahlverfahren oder die Konzeption und Implementierung des Programms „Nachwuchsprofessur“. Letzteres diente sogar dem Land NRW als Grundlage für ein landesweites Förderprogramm.

„Mit unserer Personalentwicklung sind wir damit auf einem sehr guten Weg“, sagt Lindart. Und genau das verstehe er als Ansporn für zukünftige Maßnahmen. „Denn es bleibt noch viel zu tun. Wollen wir auch zukünftig im Personalbereich eine führende Hochschule sein, müssen wir kontinuierlich besser werden: Für die Jahre 2017 bis 2020 ist ein neuer Aktionsplan mit vielfältigen Maßnahmen definiert. Am Ende dieser Phase müssen wir uns dann wieder einer Überprüfung stellen. Unser Ziel ist natürlich klar: Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber, und das werden wir bleiben!“

 

Zum Thema:
Den „HR Excellence in Research“-Award verleiht die Europäische Kommission an Forschungseinrichtungen, die sich durch ein fortschrittliches Personalmanagement auszeichnen und die 2005 von der EU verabschiedete Forschercharta und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern umsetzen. Ziel ist es, die Hochschulen im weltweiten Wettbewerb um erstklassige Wissenschaftler zu unterstützen. Um das Siegel zu erhalten, muss eine Hochschule die „Human Resources Strategy for Researchers“ (HRS4R) zur Qualitätssicherung ihres Personalmanagements anwenden. Sie regelt in fünf Schritten, wie Charta und Code umgesetzt werden können. 2015 wurde die FH Münster mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.


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